Hamburg Neustadt

 
Zentral in der Stadtmitte von Hamburg gelegen, grenzt die Neustadt im Osten an die Altstadt, im Westen an St. Pauli und im Norden an Rotherbaum. Die Grenze des Stadtteils verläuft im Osten entlang des Alsterfleets, im Süden entlang der Elbe und im Norden und Westen entlang der Hamburger Wallanlagen. Er erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 2,2 Quadratikilometern, hat eine Einwohnerzahl von 12.657 und eine Bevölkerungsdichte von 5753 Einwohnern pro Quadratkilometer.
 
Die Neustadt kann heute stolz auf eine jahrhundertelange, wechselvolle Geschichte zurückblicken. Ihre Anfänge reichen bis in das späte 12. Jahrhundert zurück. Ursprünglich vor den Stadtmauern von Hamburg gelegen, wurde sie schon im Jahre 1188 von Graf Adolf III von Schauenburg und Holstein (1160 – 1225) als eine Kaufmannssiedlung mit Stadt- und Marktrecht gegründet und im Bereich des heutigen Hopfenmarkts errichtet.
 
Der Legende nach stellte der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, Friedrich I Barbarossa (1122 – 1190), der Kaufmannssiedlung am 7. Mai 1189 als Dank für ihre Unterstützung beim Dritten Kreuzzug (1189 – 1192) einen Freibrief aus, in dem er ihr umfangreiche Handelsprivilegien gewährte. Diese Dokument wurde im Jahre 1266 beglaubigt. Obwohl sich im Jahre 1907 herausstellte, dass diese Urkunde eine Fälschung ist, gilt dieses Datum bis heute offiziell als Geburtsstunde des Hamburger Hafens.
 
Unter der Herrschaft von Graf Albrecht II von Orlamünde (1182 – 1245) wurde im Jahre 1216 die gräfliche Neustadt mit der bischöflichen Altstadt vereinigt, wodurch beide ein gemeinsames Stadtrecht erhielten. Allerdings lag die Neustadt noch über Jahrhunderte hinweg außerhalb der Stadtmauern und wurde erst mit dem Bau der Hamburger Wallanlagen als westliche Stadtbefestigung in den Jahren von 1615 bis 1628, der unter der Leitung des holländischen Ingenieurs Johan van Valckenburgh (1575 – 1625) durchgeführt wurde, endgültig in das Hamburger Stadtgebiet eingemeindet. Erst von diesem Zeitpunkt an erfolgten eine dichte Besiedlung der Neustadt und eine rechtliche Gleichstellung der Bürger der Neu- und der Altstadt.
 
Noch weit bis in das 19. Jahrhundert hinein wurde das Stadtbild in der Neustadt in weiten Teilen durch die ursprüngliche mittelalterliche Bebauung geprägt: das historische Gängeviertel mit seinen schmalen, verwinkelten Gassen, Straßen und Hinterhöfen und seinen mehrstöckigen, engen Fachwerkhäusern. Dies änderte sich erst im 19. Jahrhundert, als hier der größte Teil des historischen Gängeviertels entweder Brandkatastrophen wie dem Großen Brand von 1842 zum Opfer fiel oder aber im Rahmen von Großbauprojekten wie dem Bau der Kaiser-Wilhelm-Straße in den Jahren von 1890 bis 1893 oder der Sanierungsmaßnahmen nach der Cholera-Epidemie im Jahre 1892 abgerissen wurde. Heutzutage sind am Valentinskamp, an der Caffemacherreihe, an der Deichstraße und in der Cremon nur noch einige wenige Überreste des historischen Gängeviertels erhalten.
 
Heute ist die Neustadt ein lebendiger, quirliger und bunte Stadtteil mit einer sehr durchmischten Bevölkerung, einem multikulturellem und großbürgerlichen Ambiente und einem mondänen und kosmopolitischen Flair, in dem moderne und historische Architektur gleichermaßen das Stadtbild prägen.
 
Zu den beliebtesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören hier u.a. die Musikhalle (Laeiszhalle), St. Michaelis, der Großneumarkt, die Krameramtsstuben, der Jungfernstieg, die Binnenalster, das Museum für Hamburgische Geschichte, die Hamburger Staatsoper, Planten und Blomen, die St. Pauli Landungsbrücken, das Portugiesenviertel und das Rathaus.
 
Im sogenannten „Komponistenquartier“ kann man eine Touristenattraktion der etwas anderen Art besuchen und sich dabei auf eine Zeitreise durch die Musikgeschichte der Hansestadt begeben: hier hat die Stadt einem ihrer wohl berühmtesten Söhne, dem deutschen Komponisten Johannes Brahms (1833 – 1897), mit dem Brahms-Museum in der Peterstraße 39 ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt. Dieses befindet sich in unmittelbarer Nähe zum früheren Standort des Geburtshauses von Johannes Brahms im Specksgang 24, das im Jahre 1943 durch alliierte Luftangriffe zerstört wurde.
 

Termine, Uhrzeit Wasserspiele Planten und Blomen Hamburg 2022

Termine und Uhrzeiten der Wasserspiele in Planten und Blomen in Hamburg 2022

 

Auch in diesem Jahr können Besucher in den Sommermonaten wieder die regelmäßigen farbigen Wasserspiele in Planten und Blomen in Hamburg erleben. Das legendäre Open Air-Event findet auch 2022 wieder täglich von Anfang Mai bis Ende September im Parksee beim Café Seeterrassen statt und wird sich auch in diesem Jahr bei gutem Wetter wieder zu einem absoluten Publikumsmagneten entwickeln. Während des Schauspiels können Besucher wieder abwechslungsreiche musikalische Arragnements aus Soundtracks, Filmmusik, Jazzstücken und Klassik genießen.

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Adresse, Stadtplan Musikpavillon Planten und Blomen Hamburg

Der Musikpavillon in Planten und Blomen in Hamburg befindet sich zwischen dem Restaurant Rosenhof und dem Parksee in der Neustadt. Die Freilichtbühne ist für Besucher aus allen Richtungen der Hansestadt mit den S-Bahn-Linien S11, S21 und S31 über die S-Bahn-Station Dammtor und mit der Buslinie 35 über die Bushaltestellen Hamburg Messe (Eingang Mitte) und Hamburg Messe (Eingang Ost) bequem, leicht und schnell zu erreichen.

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Bilder, Fotos Musikpavillon Planten und Blomen Hamburg

Der Musikpavillon in Planten und Blomen in Hamburg aus Richtung der Tiergartenstraße gesehen. Die Freilichtbühne befindet sich zwischen dem Restaurant Rosenhof und dem Parksee in der Neustadt.

 

 

Der Musikpavillon gehört neben dem Café Schöne Aussichten und dem Café Seeterrassen zu den beliebtesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in der öffentlichen Parkanlage.

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Adresse, Stadtplan Café Schöne Aussichten Hamburg

Das Café Schöne Aussichten in Hamburg liegt im Gorch-Fock-Wall 4 in der Neustadt in Hamburg. Das Restaurant ist für Besucher aus allen Richtungen der Hansestadt mit den S-Bahn-Linien S11, S21 und S31 über die S-Bahn-Station Dammtor und mit den Buslinien 4, 5, 34, 36, 109, 112, 603, 604 und 605 über die Bushaltestelle Stephansplatz bequem, leicht und schnell zu erreichen.

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Öffnungszeiten Café Schöne Aussichten Planten und Blomen Hamburg

In den Sommermonaten ist das Café Schöne Aussichten tagsüber montags bis sonntags in der Zeit von 10:00 Uhr vormittags bis 22:00 Uhr nachts und abends zu angekündigten Veranstaltungen in der Zeit von 18:00 Uhr abends bis 1:00 Uhr morgens für Besucher geöffnet. In den Wintermonaten ist die Event-Location tagsüber für Besucher geschlossen und abends zu angekündigten Veranstaltungen in der Zeit von 18:00 Uhr abends bis 1:00 Uhr morgens für Besucher geöffnet.

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