Der Haupteingang von Hagenbecks Tierpark in Hamburg von der Kreuzung Lokstedter Grenzstrasse und Koppelstrasse aus gesehen. Im Hintergrund sind von links nach rechts das Tropenaquarium und der nepalesische Pagodentempel zu erkennen.

 

Die Menagerie ist der grösste und bekannteste Zoo in der Hansestadt. Er gehört zu den beliebtesten und meistbestbesuchten Ausflugszielen in der Elbmetropole.

 

Die weitläufige Parkanlage wird von ihren Besuchern vor allem als eine Oase der Ruhe geschätzt, in der man dem Stress und der Hektik des Großtadtlebens für einige Stunden entfliehen kann.

 

Aufgrund seiner besucherfreundlichen Lage an der Lokstedter Grenzstrasse 2 in Stellingen und seiner idealen Anbindung an das öffentliche Nahverkehrssystem der Hansestadt ist der Zoo für Gäste aus allen Richtungen der Elbmetropole mit dem Bus oder der Bahn über die nahegelegene U-Bahn-Station Hagenbeck innerhalb kürzester Zeit erreichbar.

 

Sein verkehrsgünstiger Standort in unmittelbarer Nähe zur Autobahnauffahrt Stellingen ermöglicht Besuchern ausserdem eine schnelle und einfache Anfahrt mit dem eigenen PKW über die Bundesautobahn A7.

 

Der zoologische Garten erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 25 Hektar und wird von einem sieben Kilometer langen Netz von Wanderwegen durchzogen.

 

Besucher finden hier den Artenreichtum der ganzen Welt.

 

 

Auf dem weitläufigen Ausstellungsgelände sind in zahlreichen Freigehegen, Volieren, Hallen und im Tropenaquarium 510 verschiedene heimische und fremde Tierarten mit einer Population von insgesamt 16152 Individuen untergebracht. Hier können Tiere aus allen 5 Kontinenten und auch viele vom Aussterben bedrohte Spezies bestaunt werden.

 

Der Artenreichtum in dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg ist sehr gross. Er umfaßt neben zahlreichen einheimischen Tierarten wie Brandgänse, Eiderenten, Ringelgänse, Weißstorche und Thüringer Waldesel auch eine Vielzahl von exotischen Spezies wie den afrikanischen Löwen, den asiatische Elefanten, das asiatische Kamel, den blauer Pfau, die Hirschziegenantilope, den Kamtschatkabären, den kleinen Panda, den Mantelpavian, den Nasenbären, den nordchinesischen Leoparden, den Präriebison, den Rötelpelikan, die Riesenschildkröte, das rotes Riesenkänguruh, den sibirischen Tiger und das Warzenschwein. Alle Tiere werden werden in ihrem natürlichen Lebensraum und unter denselben klimatischen Bedingungen gehalten.

 

Für eine artgerechte Tierhaltung wurden aufwendig eine Reihe von unterschiedlichen Habitaten aus mehreren Kontinenten, Ländern und Klimazonen originalgetreu nachgebaut.

 

Dabei wurden natürlich auch die landestypischen geographischen Gegebenheiten und die landestypische Vegetation entsprechend berücksichtigt.

 

Zu diesen Habitaten und Landschaften gehören u.a. die asiatische Steppe, ein Pavianfelsen, ein Bärenplateau, die afrikanische Steppe sowie tropische und subtropische Regenwälder.

 

Für den kleinen Hunger zwischendurch ist in dem Zoo ebenfalls bestens gesorgt. Zwei Restaurants sorgen hier mit einer abwechslungsreichen internationalen Küche das ganze Jahr über für kulinarische Vielfalt.

 

Ausserdem lädt das Cafe im Orang Utan-Haus das ganze Jahr über Besucher dazu ein, sich hier nach einem ausgedehnten Spaziergang über das weitläufige Gelände bei Kaffee, Kuchen, Eis oder einer kleinen warmen Zwischenmahlzeit auszuruhen und neue Kräfte zu tanken.

 

 

Der Zoo wurde im Jahre 1907 von dem Hamburger Tierhändler Carl Gottfried Wilhelm Heinrich Hagenbeck (1844 – 1913) eröffnet. Er befindet sich bis heute in Familienbesitz und wird bereits in der 6. Generation geführt.

 

Im Jahre 1943 wurde er durch alliierte Luftangriffe vollkommen zerstört. In den darauffolgenden Jahren konnte die Familie Hagenbeck den zoologischen Garten nur durch Aufbringung erheblicher eigener finanzieller Mittel und mit enormem persönlichen Einsatz wieder aufbauen.

 

Im Rahmen dieses umfangreichen Bauprojektes wurde der Zoo grösser und mit mehr Platz für die Tiere angelegt als zuvor.

 

Im Jahre 2003 wurde der zoologische Garten aufwendig neugestaltet. Dabei wurde der Haupteingang von der Hagenbeckstrasse an seinen aktuellen Standort in der Lockstedter Grenzstrasse 2 verlegt. Im demselben Jahr wurde an dieser Stelle auch ein nepalesischer Pagodentempel errichtet, der hier heute immer noch bewundert werden kann.

 

Zum hundertjährigen Jubiläum der Menagerie wurde am 25. Mai 2007 das Tropenaquarium als eine neue Attraktion eingeweiht.

 

Im Jahre 2005 besuchten eine Millionen Gäste den Zoo. Im Jahre 2007 zählte der zoologische Garten 1,5 Millionen Besucher.

 

Ausserdem wird die weitläufige Parkanlage in den Sommermonaten auch als Veranstaltungsort für verschiedene Open Air-Events wie die Dschungelnächte und die Romantiknächte genutzt.

 

Update vom 18.05.2017

 

Der Tierpark Hagenbeck wurde am Dienstag, den 29. November 2016 für Besucher komplett geschlossen. Grund dafür war ein Vogelgrippe-Fall im Zoo.

 

Am Montag, den 28. November 2016 waren hier 3 Gänse tot in ihren Ställen gefunden worden. Die verendeten Vögel wurden positiv auf den Vogelgrippe-Erreger des Typs H5N8 getestet, wodurch sich der Verdacht auf Geflügelpest bestätigte. Die hochansteckende, europaweit kursierende H5N8-Variante ist für Menschen ungefährlich und für Tiere lebensgefährlich.

 

Die Schließung aufgrund einer Tierseuche war der erste Vorfall dieser Art in der über 100-jährigen Geschichte des renommierten, traditionsreichen Tierparks in der Hansestadt. Dadurch sollte verhindert werden, dass Besucher möglicherweise virusbelasteten Vogelkot im Zoo verbreiten.

 

Am Mittwoch, den 30. November 2016 mussten 20 weitere Gänse, die mit den 3 verendeten Vögeln Kontakt hatten, getötet werden. Diese Vorsichtsmaßnahme war notwendig, um eine weitere Ausbreitung des H5N8-Virus zu verhindern. Die 3 verendeten und die 20 getöteten Gänse gehörten zu einer großen Vogelgruppe, die auf einem der Teiche im Tierpark lebte. Wahrscheinlich wurde der Vogelgrippe-Erreger durch Wildvögel in den Zoo eingeschleppt.

 

Am Donnerstag, den 1. Dezember 2016 konnte dann Entwarnung gegeben werden. Im Rahmen von weiteren Tests konnten andere Verdachtsfälle von Vogelgrippe-Infektionen bei den 20 vorsorglich getöteten Gänsen zum Glück nicht bestätigt werden.

 

Daraufhin konnte der Tierpark Hagenbeck am Freitag, den 2. Dezember 2016 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 

Allerdings müssen Besucher hier künftig strenge Hygienemaßnahmen einhalten und an allen Eingängen ihre Schuhsohlen desinfizieren. Außerdem wurden im Zoo auch noch andere Sicherheitsmaßnahmen gegen weitere Vogelgrippe-Infektionen verhängt: Kinder dürfen hier nicht unaufbesichtigt herumlaufen, Vögel dürfen hier nicht gefüttert werden und das Vogelhaus bleibt geschlossen. Darüber hinaus wurde das Wasser aus einigen Teichen abgepumpt, um keinen Anreiz für möglicherweise mit dem H5N8-Erreger infizierte Wildvögeln zu schaffen, sich hier niederzulassen.

 

Weiterführende Links:

 

Hagenbecks Tierpark Hamburg Öffnungszeiten

Hagenbecks Tierpark Hamburg Adresse

Hagenbecks Tierpark Hamburg Eintrittspreise

Hagenbecks Tierpark Hamburg Anfahrt, Anreise

Bilder, Fotos Tropen Aquarium Hagenbeck Hamburg

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