Hamburg Architektur

 
Hamburg hat viele Gesichter. Und der Facettenreichtum der Hansestadt ist nirgendwo so offensichtlich wie in ihrer Architektur. Zwar wurden viele historische Bauwerke in der Elbmetropole durch Feuer, Sanierungs- und Städtebaumaßnahmen und alliierte Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstört. Allerdings ist die jahrhundertalte, wechselvolle Vergangenheit der Hansestadt bis heute überall im Stadtbild lebendig.
 
Vor allem in der Altstadt, der Neustadt, am Hafen und in St. Pauli begegnet man auf Schritt und Tritt Geschichte zum Anfassen. Die Skyline wird hier an allen Ecken von historischer und moderner Architektur geprägt, die die jahrhundertealte maritime und kaufmännische Tradition der Elbmetropole widerspiegelt und ihre einstige politische und wirtschaftliche Vormachtstellung während des goldenen Zeitalters der Deutschen Hanse unterstreicht.
 
Ein schönes Beispiel von historischer Architektur in Hamburg ist das Gängeviertel, das schon seit dem Mittelalter das Stadtbild in weiten Teilen der Altstadt, der Neustadt und am Hafen beherrschte. Noch weit bis in das 19. Jahrhundert hinein war hier das weitverzweigte Labyrinth aus mehrstöckigen, engen Fachwerkhäusern und schmalen, verwinkelten Gassen, Straßen und Hinterhöfen ein vertrauter Anblick. Leider fiel der größte Teil des historischen Gängeviertels entweder Brandkatastrophen wie den Großen Brand von 1842 und den alliierten Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg zum Opfer oder wurde im Rahmen von Städtebauprojekten wie dem Bau der Kaiser-Wilhelm-Straße in den Jahren von 1890 bis 1893 oder der Sanierungsmaßnahmen nach der Cholera-Epidemie im Jahre 1892 abgerissen. Heute sind nur noch einige wenige Reste der ursprünglichen mittelalterlichen Bebauung am Valentinskamp, an der Caffemacherreihe, an der Deichstraße und in der Cremon erhalten.
 
Ein weiteres schönes Beispiel von historischer Architektur in der Hansestadt sind die vielen Kontorhäuser, die über Jahrhunderte hinweg errichtet wurden und die man heute immer noch überall in der Altstadt, der Neustadt und am Hafen bewundern kann. Mit ihnen wollten Hamburg und seine reichen Kaufleute ihren Reichtum, ihren Stolz, ihren Wohlstand und ihr Selbstbewusstsein öffentlich zur Schau stellen. Sie sind ein steinernes Zeugnis der jahrhundertealten maritimen und kaufmännischen Tradition der Hansestadt als globaler Hafen- und Seehandelsmetropole und ein Ausdruck ihres weltoffenen, mondänen und kosmopolitischen Flairs. Zu den Ikonen dieses traditionellen hanseatischen Architekturstils gehören u.a. das Afrika Haus und das historische Kontorhausviertel mit dem Chilehaus.
 
Eines der bekanntesten und schönsten Postkartenmotive von Hamburg ist die historische Speicherstadt, die mit ihren unzähligen Speichern, Lagerhäusern und Bauwerken im Stil der norddeutschen Backsteingotik des späten 19. Jahrhunderts und des frühen 20. Jahrhunderts die maritime Skyline am Hafen wie kein ein anderes Viertel in der näheren Umgebung dominiert. Der größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt wurde zusammen mit dem nahegelegenen Kontorhausviertel von der UNESCO am 5. Juli 2015 als 40. Welterbestätte in Deutschland in die Welterbeliste aufgenommen.
 
Aber die Elbmetropole lockt nicht nur mit historischer, sondern auch mit moderner Architektur. Der mit Abstand wohl berühmteste Vertreter von moderner Architektur in der Hansestadt ist der iranische Star-Architekt Hadi Teherani, der vor allem in der Innenstadt, am Hafen und auf St. Pauli mit seinen avantgardistischen und extravaganten Bauwerken aus Glas, Stahl und Beton neue architektonische Akzente setzt. Dazu gehören u.a. das Dockland und die Tanzenden Türme.
 
Das zur Zeit bekannteste und meistfotografierte Beispiel von moderner Architektur in Hamburg ist die Elbphilharmonie in der Hafencity. Das neue Konzerthaus der Superlative ist DAS neue Wahrzeichen der Elbmetropole. Es beherrscht mit seiner hoch aufragenden, weithin sichtbaren Glas- und Stahlfassade und mit seinem charakteristischen, wellenförmigen Dach das Stadtbild wie kein anderes Geäbude in der näheren Umgebung. Schon im ersten Jahr nach seiner Eröffnung am 11. Januar 2017 lockte das neue Konzerthaus 4,5 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland an die Waterkant.
 

Adresse, Stadtplan Chilehaus Hamburg

Das Chilehaus in Hamburg befindet sich in der Fischertwiete 2 zwischen den Willy-Brandt-Straße, dem Johanniswall, der Burchardstraße und der Mohlenhofstraße in der Altstadt. Das Gebäude ist für Besucher aus allen Richtungen der Hansestadt mit der U-Bahn-Linie U1 über die U-Bahn-Stationen Meßberg und Steinstraße, mit der U-Bahn-Linie U3 über die U-Bahn-Station Mönckebergstraße und mit den Buslinien 4, 6 und 602 über die Bushaltestelle Brandstwiete bequem, leicht und schnell zu erreichen.

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Bilder, Fotos Flakturm, Bunker Hamburg Feldstrasse

 

Der Bunker in der Feldstrasse in Hamburg von der Kreuzung Feldstrasse und Marktstrasse aus gesehen. Im Vordergrund ist der Sommerdom auf dem Heiligengeistfeld zu erkennen.

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Bilder, Fotos Hulbe Haus Hamburg

Das Hulbe-Haus von Bei der Petrikirche aus gesehen. Das Gebäude steht in der Mönckebergstraße 21 im Stadtteil Hamburg-Altstadt.

 

 

Wie das Afrika-Haus und das Chile-Haus, so gehört auch das Hulbe-Haus zu den schönsten und besterhaltenen Beispielen von historischer Kontorhausarchitektur in Hamburg.

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Bilder, Fotos Afrika Haus Hamburg

Das Afrika-Haus in Hamburg von der Großen Reichenstraße aus gesehen. Rechts im Bild ist das Zürich-Haus zu sehen. Das Gebäude steht in der Großen Reichenstraße 27 im Stadtteil Hamburg-Altstadt.

 

 

Das historische Bauwerk gehört neben dem Chile-Haus und dem Miramar-Haus zu den schönsten und besterhaltenen Beispielen von Kontorhausarchitektur der Jahrhundertwende in der Hansestadt. Es wurde in den Jahren von 1899 bis 1901 nach den Plänen des deutschen Architekten Martin Haller (1835–1925) vom Hamburger Kaufmann und Reeder Adolph Woermann (1847 – 1911) und seinem Halbbruder Eduard Woermann (1863–1920) für das Handelsunternehmen C. Woermann errichtet.

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Bilder, Fotos Chilehaus Hamburg

Das Chilehaus in Hamburg von der Willy-Brandt-Strasse aus gesehen. Im Vordergrund sind von links nach rechts die Strassen Klingberg, Messberg und Pumpen zu erkennen.

 

 

Das monumentale Büro- und Kontorhaus steht in der Fischertwiete 2 im südlichen Teil der Altstadt. Es wurde in Form eines Schiffes konzipiert.

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