Blick auf den Jungfernstieg in Hamburg von der Kreuzung Colonnaden und Neuer Jungfernstieg.

 

Im Hintergrund sind u.a. die Binnenalster, der Alsterpavillon und die Shoppingmeile zu erkennen.

 

Der Jungfernstieg erstreckt sich vom Gänsemarkt in südostliche Richtung bis hin zur Reesendammbrücke.

 

Der Strasse und die dahinterliegenden Innenstadtbereiche sind eines der wichtigsten und betriebsamsten Geschäfts- und Büroviertel in der Hansestadt.

 

Hier sind viele grosse Verlage, Agenturen, Firmen und Kanzleien angesiedelt.

 

Der Jungfernstieg und die südwestlich davon gelegenen Strassen wie der Neue Wall, die Grossen Bleichen, die Poststrasse und die Gerhoffstrasse gehören mit ihren zahlreichen Geschäften, Kaufhäusern, Läden, Restaurants und Cafes zu den attraktivsten Einkaufs-, Flanier- und Gastromeilen in Hamburg.

 

So laden hier z.B. das traditionsreiche Alsterhaus und die Einkaufspassagen Hamburger Hof, Alsterarkaden und Hanseviertel und die Europapassage zu ausgedehnten Shoppingtouren ein.

 

 

Die Anfänge des Prachtboulevards reichen bis in die erste Hälfte des 13. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1235 liess Graf Adolf III von Schauenburg und Holstein (1160 – 1225) entlang des heutigen Jungfernstiegs den Reesendamm errichten, um den Alsterfluss künstlich aufzustauen und ihn in einen Mühlteich zu verwandeln.

 

Der heutige Name der Strasse geht auf eine bürgerliche Tradition im 17. Jahrhundert zurück. Zu dieser Zeit gingen hier reiche hanseatische Familien an Sonntagen spazieren. Dabei führten sie ihre unverheirateten Töchter (Jungfern) aus.

 

Im Jahre 1838 wurde die historische Flaniermeile als erste Strasse in Deutschland asphaltiert.

 

Die heutige Bebauung entlang des Prachtboulevards geht auf die Umgestaltung des Innenstadtbereiches nach dem Hamburger Brand im Jahre 1842 zurück.

 

Mitten im Zentrum der Hansestadt gelegen, ist der Jungfernstieg heute einer der beliebtesten und meistbesuchten Ausflugsziele in Hamburg.

 

Seit der kompletten Neugestaltung der Flaniermeile und der Verbreiterung der Gehwege in den Jahren von 2005 bis 2006 hat die Uferpromenade stark an Attraktivität gewonnen und hat sich seitdem zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt.

 

Vor allem in den Sommermonaten ist die stufenförmig angelegte Uferpromenade mit hunderten Touristen und Schaulustigen überlaufen, die hier die Aussengastronomie, den traumhaften Panoramablick auf die Binnenalster und die an- und ablegenden Alsterdampfer geniessen.

 

Am Jungfernstieg befindet sich die Hauptanlegestelle der Alsterflotte.

 

Update vom 07.06.2017

 

Der Jungfernstieg bekommt das nächste Facelifting verpasst. Dieses Mal soll die repräsentative Häuserfassade an Hamburgs traditionsreichstem Prachtboulevard noch schöner, einladender und attraktiver gestaltet werden, was für eine zusätzliche Belebung der altehrwürdigen Flaniermeile sorgen soll.

 

Die Art-Invest Real Estate Management GmbH & Co. KG plant die Renovierung, die Modernisierung und den Umbau des am Jungfernstieg 22 – 24 liegenden „Alsterensembles“. Der historische Gebäudekomplex steht zwischen dem Alsterhaus und der Kreuzung Jungfernstieg/Große Bleichen und umfasst mehrere Geschäftshäuser. Die aufwendigen Umbau- und Modernisierungsarbeiten werden von der Immobilien Projektentwicklungs- und Investmentgesellschaft im Auftrag des Versorgungswerks der Hamburger Ärztekammer durchgeführt und sollen unter strengen Auflagen des Denkmalschutzamtes erfolgen.

 

Im Rahmen der aufwendigen Renovierungsmaßnahmen sollen u.a. die historische Außenfassade der hier ansässigen Geschäftshäuser originalgetreu wiederhergestellt und das „Alsterensemble“ um neue Büroflächen von insgesamt 1250 Quadratmetern sowie um neue Einzelhandelsflächen von insgesamt 2500 Quadratmetern erweitert werden.

 

Im Mittelpunkt der Bauarbeiten steht das „Haller Haus“. Das historische Palais am Jungfernstieg 22 war im Jahre 1899 nach den Entwürfen des deutschen Architekten Martin Emil Ferdinand Haller (1835 – 1925) als Bankgebäude für die Dresdner Bank errichtet. Zur Zeit ist in diesen Räumlichkeiten die Hamburger Zentrale der Commerzbank untergebracht. Den aktuellen Bauplänen zufolge soll diese nach Abschluss der Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen hier auch weiterhin ansässig bleiben. Allerdings sollen 30 Prozent der bislang noch von der Commerzbank genutzten Fläche in Zukunft für den Einzelhandel zur Verfügung stehen.

 

Das äußere Erscheinungsbild des im Jahre 1987 errichteten Geschäftshauses am Jungfernstieg 24 wurde ursprünglich dem des angrenzenden „Haller Hauses“ angeglichen. Im Rahmen der Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten soll dieses Geschäftshaus eine neue Außenfassade bekommen, die einen architektonischen Bezug zu dem früheren, an diesem Standort im Jahre 1897 errichteten Hotel Kempinski haben wird.

 

Das Investitionsvolumen beläuft sich auf insgesamt 25 Millionen Euro. Nach dem aktuellen Zeitplan werden die Bauarbeiten voraussichtlich Ende 2019 abgeschlossen.

 

Weiterführende Links:

 

Adresse, Stadtplan Jungfernstieg Hamburg

Bilder, Fotos Alsterpavillon Hamburg Jungfernstieg

Winterzauber Weihnachtsmarkt Jungfernstieg Hamburg

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