Blick von der Aussichtsplattform vor der Jugendherberge Auf dem Stintfang auf die St. Pauli Landungsbrücken in Hamburg in Richtung Grosse Elbstrasse.

 

Im Vordergrund sind von links nach rechts der Pegelturm, der nördliche Eingang zum Alten Elbtunnel, der St. Pauli Fischmarkt und die St. Pauli Hafenstrasse zu erkennen.

 

Im Hintergrund sind die Docks von Blohm & Voss in Steinwerder sowie die Containerterminals im Kohlenschiffhafen und Vorhafen in Steinwerder und im Petroleumhafen und Parkhafen in Waltershof zu sehen.

 

Die St. Pauli Landungsbrücken gehören zu den bedeutendsten und am stärksten frequentierten Verkehrsknotenpunkten in der Hansestadt mit einer Vielzahl von Schiffs-, Bahn- und Busverbindungen in alle Teile der Elbmetropole.

 

Aufgrund ihrer zentralen Lage an der Kreuzung Helgoländer Allee und Johannisbollwerk und ihrer idealen Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz der Hansestadt sind sie für Besucher mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln wie dem Bus, der U-Bahn oder der S-Bahn aus allen Richtungen der Elbmetropole schnell und leicht zu erreichen.

 

Die nahegelegene gleichnamige U-Bahn- und S-Bahn-Station ist eine Haltestelle für wichtige und häufig genutzte Bahnverbindungen. Von hier aus fahren die U3-, die S1- und die S3-Linien in den Norden, den Osten und den Westen von Hamburg.

 

Die St. Pauli Landungsbrücken sind eines der schönsten und beliebtesten Postkartenmotive der Hansestadt. Der 205 Meter lange Gebäudekomplex prägt mit seinen grünen Kupferdächern und seiner mächtigen Aussenfassade aus Tuffstein die Skyline des Hamburger Hafens genauso wie der Michel und die Elbphilharmonie.

 

 

Der weithin sichtbare, hoch aufragende Pegelturm gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Elbmetropole. Er zeigt die Tageszeit und den Wasserstand der Norderelbe an.

 

Der Gebäudekomplex umfasst ausserdem eine 688 Meter lange, zweistöckige und überdachte schwimmende Pontonanlage und zwei Flanier-, Shopping- und Gastro-Meilen entlang der Elbe.

 

Die Pontonanlage ist ein Schiffsanleger für regelmässige Fährverbindungen entlang des nördlichen und südlichen Elbufers und in alle Richtungen des Hamburger Hafens.

 

Diese Schiffslinien sind Teil des öffentlichen Nahverkehrssystems des HVV und können mit normalen HVV-Tickets genutzt werden.

 

Darüberhinaus ist der Schiffsanleger Ausgangspunkt für Hafenrundfahrten mit Fähren und Barkassen.

 

Die schwimmende Pontonanlage kann von Land aus über 10 bewegliche Brücken bequem zu Fuss erreicht werden.

 

Entlang den beiden Flanier-, Shopping- und Gastro-Meilen sind eine Vielzahl von Cafes, Restaurants, Beach Clubs, Souvenir- und Geschenkeläden und verschiedene Touristikunternehmen angesiedelt, die touristische Dienstleistungen wie Hafenrundfahrten, Stadtrundfahrten, Hubschrauberrundflüge anbieten.

 

In den Sommermonaten entwickeln sich die attraktiven Uferpromenaden zu wahren Publikumsmagneten und locken täglich hunderte von Besuchern an.

 

 

Dann laden die weitläufigen Flanier-, Shopping- und Gastro-Meilen zu ausgedehnten Spaziergängen direkt am Wasser ein.

 

Danach kann man sich in einem der zahlreichen Cafes, Restaurants und Beach Clubs bei Kaffee, Cappucino, Eis und Kuchen entspannen und dabei einen traumhaften Panoramablick auf den Hamburger Hafen und die ein- und ausfahrenden Schiffe geniessen.

 

Ein weiteres Highlight ist das Museumsschiff Rickmer Rickmers, das am Ponton 1) a) der Brücke 1) der St. Pauli Landungsbrücken (Fiete-Schmidt-Anleger) vor Anker liegt. Es ist täglich für Besichtigungen geöffnet.

 

Die Anfänge der St. Pauli Landungsbrücken reichen bis auf die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Bereits im Jahre 1839 wurde an ihrem heutigen Standort ein erster Schiffsanleger für Dampfschiffe errichtet.

 

Ihr heutiges Erscheinungsbild geht auf einen Neubau des Gebäudekomplexes und der Pontonanlage in den Jahren von 1907 bis 1909 zurück. Dieser wurde von den renommierten deutschen Architekten Ludwig Raabe (1862 – 1931) und Otto Wöhlecke (1872 – 1920) durchgeführt.

 

Während des Zweiten Weltkrieges wurde der alte Schiffsanleger bei alliierten Luftangriffen zum grössten Teil zerstört. Die heutige Pontonanlage wurden in den Jahren von 1953 bis 1955 errichtet.

 

Der Gebäudekomplex steht seit dem Jahre 2003 unter Denkmalschutz.

 

Update vom 26.05.2017

 

Die St. Pauli Landungsbrücken wurden in den Jahren von 1999 bis 2001 umfangreich modernisiert. Die Restaurierung des historischen Gebäudekomplexes erfolgte nach den Plänen der Hamburger Architekten Gabriela Meyer und Andreas Pflügelbauer.

 

Am Dienstag, den 25. August 1998 stimmte der Hamburger Senat den Entwürfen zu und gab damit grünes Licht für die Erneuerung und Umgestaltung des Hamburger Wahrzeichens.

 

Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt 13,4 Millionen Deutsche Mark.

 

Im Rahmen der 2-jährigen Bauarbeiten wurden verschiedene Instandsetzungs- und Sanierungsmaßnahmen an dem traditionsreichen Kulturdenkmal durchgeführt.

 

Dazu gehörte u.a. eine Modernisierung der Überdachung und Beleuchtung der Pontonanlagen: die Schiffsanleger wurden in den Eingangsbereichen mit Glasbaldachinen ausgestattet und erhielten neue, mit Glasdächern versehene stählernen Verbindungsbrücken.

 

Außerdem wurde die touristische und gastronomische Infrastruktur der Pontonanlagen verbessert und aufgewertet. Auf der maritimen Hafenpromenade wurden u.a. die Ausstattung der öffentlichen Flächen und die sanitären Anlagen erneuert und weitere Gastronomiebetriebe wie Bars und Cafes angesiedelt.

 

Darüber hinaus wurde die schwimmende, zweistöckige Shopping- und Gastromeile mit 24 neuen Designer-Lampen ausgestattet – zum Preis von 13.000 Deutsche Mark das Stück.

 

Durch den Umbau sollte die maritime Hafenpromenade offener, heller, freundlicher, attraktiver und einladender gestaltet werden.

 

Seitdem präsentiert sie sich in modernem Ambiente und in neuem Glanz und entwickelte sich zu einer angesagten Flaniermeile und zu einem wahren Publikumsmagneten.

 

Die Stadt Hamburg begründete die aufwendigen Sanierungsmaßnahmen mit der maroden Bausubstanz und der nicht mehr zeitgemäßen Architektur des historischen Baukomplexes. Hamburgs ehemaligem Wirtschaftssenator Thomas Mirow (SPD) zufolge seien die St. Pauli Landungsbrücken in ihrem früheren Erscheinungsbild kein Aushängeschild mehr für die Stadt gewesen.

 

Weiterführende Links:

 

Adresse, Stadtplan St. Pauli Landungsbrücken Hamburg

Bilder, Fotos Rickmer Rickmers Hamburg

Bilder, Fotos Alter Elbtunnel (St Pauli Elbtunnel) Hamburg

Bilder, Fotos Hard Rock Cafe Hamburg St. Pauli Landungsbrücken

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