Das Imperial Theater in Hamburg von der Ecke Seilerstrasse und Kleine Seilerstrasse aus gesehen.

 

Das Gebäude steht an der Reeperbahn 5 im Stadtteil St. Pauli.

 

 

Das Varieté ist eines der jüngeren, kleineren und weniger bekannten Schauspielhäuser in der Hansestadt.

 

Es wurde am 19. August 1994 eröffnet und steht seitdem unter der Leitung des Kasseler Intendanten Frank Thannhäuser.

 

Bis heute finanziert es sich ohne öffentliche und private Zuschüsse.

 

Trotz ihres relativ kurzen Bestehens kann die Spielstätte schon heute stolz auf eine wechselvolle und ereignisreiche Geschichte zurückblicken.

 

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In den ersten Jahren wurden hier überwiegend Revues und Musicals aufgeführt.

 

Dazu gehörten u.a. die deutschsprachige Produktion von „Grease“, Inszenierungen wie „Little Shop of Horrors“ und „The Rocky Horror Show“ sowie Eigenproduktionen wie „Hott Stuff“, „Hossa“ und „Du bist in Ordnung, Charlie Brown“.

 

Am 15. März 2003 erfolgte eine künstlerische Neuausrichtung des Spielplans weg von Musiktheater und hin zum Kriminaltheater.

 

Seitdem stehen hier hauptsächlich klassisch-humorvolle Bühnenadaptationen von bekannten Kriminalromanen und -filmen auf dem Programm. Dieses liest sich wie ein „Who is Who“ der internationalen Kriminalschriftsteller-Elite.

 

 

Dazu gehörten bislang u.a. „Die Frau in Schwarz“ von Susan Hill, „Todesfalle“ von Ira Marcin Levin (1929 – 2007), „Die Mausefalle“ und „Arsen und Spitzenhäubchen“ von Agatha Christie, „Das indische Tuch“, „Der Rächer“, „Der Hexer“, „Der Unheimliche“, „Der grüne Bogenschütze“, „Der schwarze Abt“, „Der Engel des Schreckens“, „Die seltsame Gräfin“ und „Der unheimliche Mönch“ von Richard Horatio Edgar Wallace (1875 – 1932), „Gaslicht“ von Anthony Walter Patrick Hamilton (1904 – 1962), „Bei Anruf Mord“ von Frederick Major Paull Knott (1916 – 2002) und „Der Hund von Baskerville“ von Sir Arthur Ignatius Conan Doyle (1859 – 1930).

 

Diese Eigenproduktionen entwickelten sich sehr schnell zu wahren Publikumsmagneten und sorgten schon bald für ein volles Haus. Auslastungen von mehr als 90 Prozent waren durchaus keine Seltenheit.

 

Am Donnerstag, den 14. März 2013 fand in dem Varieté die Erstaufführung des neuen Krimistückes „Polizeirevier Davidswache“ statt.

 

Dieses basiert inhaltlich, dramaturgisch und namentlich auf dem gleichnamigen, halbdokumentarischen Kinofilm des deutscher Spielfilm- und Fernsehfilmregisseurs Jürgen Roland (1925 – 2007) aus dem Jahre 1964.

 

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Die Bühnenadaptation ist eine Hommage an die Reeperbahn und entwickelte sich sehr schnell zu einem absoluten Kassenschlager.

 

Seit der Umgestaltung des Spielplans im Jahre 2003 gilt das Imperial Theater in Hamburg neben dem Berliner Kriminaltheater und dem Blutenberg Theater in München als eine der drei renommiertesten und erfolgreichsten Kriminalbühnen Deutschlands.

 

In den Jahren von 1994 bis 2003 gastierte hier ausserdem der Quatsch Comedy Club. Dieser hat im Jahre 2003 im Stage Club im Theater Neue Flora in der Stresemannstrasse 159a im Stadtteil Altona-Nord eine neue Heimat gefunden.

 

Das Schauspielhaus ist ein Geheimtipp für Nostalgiker. Den Massenbetrieb, den man in den grossen Musicaltheatern in der Elbmetropole wie dem Operettenhaus auf St. Pauli findet, sucht man hier vergebens. Hier scheinen die Uhren stehengeblieben zu sein.

 

Das Varieté hat es geschafft, sich seinen ursprünglichen, ganz eigentümlichen Charme eines Kinos im Stil der 1950er Jahre und 1960er Jahre bis heute zu erhalten.

 

Die kleinen, verwinkelten Innenräume und das gemütliche, kuschelige und familiäre Ambiente sind die Markenzeichen dieses Theaters.

 

Das alte Mobiliar wie die roten Plüschsessel sorgen hier für einen Hauch von Nostalgie und Romantik, viel Bequemlichkeit und einen hohen Wohlfühlfaktor.

 

„Klein aber fein“ lautet hier das Motto.

 

Das Theatersaal verfügt über insgesamt 270 Sitzplätze, wovon sich 180 auf das Parkett und 90 auf den Rang verteilen

 

Die Innenräumlichkeiten und Toiletten sind allerdings nicht barrierefrei ausgebaut.

 

Für den kleinen Hunger zwischendurch ist hier ebenfalls bestens gesorgt. Vor, zwischen und nach den Aufführungen können sich Gäste hier an der Bar im Foyer mit Getränken, Snacks und kleinen warmen Zwischenmahlzeiten stärken.

 

Update vom 23.09.2018

 

Herzlichen Glückwunsch! Am Dienstag, den 19. August 2014 feierte das Imperial Theater sein 20-jähriges Jubiläum. Dieser runde Geburtstag wurde natürlich standesgemäß begangen – und zwar mit der deutschen Erstaufführung des Kriminalromans „Jerry Cotton jagt den New York Ripper“, die hier von Dienstag, den 19. August 2014 bis Samstag, den 14. März 2015 gezeigt wurde. Heute kann es stolz auf eine jahrzehntelange, wechselvolle Geschichte zurückblicken, in der es schon alle Höhen und Tiefen des Theatergeschäfts erlebt und viele Krisen erfolgreich gemeistert hat.

 

Obwohl die Spielstätte bereits am Dienstag, den 9. August 1994 eröffnet wurde, dauerte es noch insgesamt 9 Jahre, bis sie ihr Genre und ihre Nische in der bunten und quirligen Hamburger Theater- und Schauspiellandschaft fand und bis sich der kommerzielle Erfolg einstellte. Erst nachdem sie die schwierigen Anfangsjahre erfolgreich überwunden hatte, kam sie aus den roten Zahlen heraus und begann, schwarze Zahlen zu schreiben.

 

Die Trendwende kam im Jahre 2003. In diesem Jahr entwickelte der Intendant Frank Thannhäuser ein künstlerisches Alleinstellungsmerkmal, mit dem er seinem Publikum einen echten Mehrwert bot und mit dem er sich von seiner Konkurrenz in der Hamburger Theater- und Schauspielszene ganz klar abhob: er spezialisierte sich auf Kriminalkomödien und Psychothriller.

 

Heute ist die Spielstätte neben dem Münchner Blutenburg Theater und dem Berliner Kriminaltheater das mit Abstand erfolgreichste Kriminaltheater in Deutschland.

 

Weiterführende Links:

 

Adresse, Stadtplan Imperial Theater Hamburg

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