Der Goldbekkanal in Hamburg von der Barmbeker Straßenbrücke aus gesehen. Im Hintergrund ist die Wiesendammbrücke zu sehen.

 

 

Mit einer Länge von insgesamt 4,5 Kilometern und einer Tiefe von maximal 1,35 Metern ist der Goldbekkanal einer der kleineren und flacheren Alsterkanäle in der Hansestadt. Er zweigt vom Barmbeker Stichkanal nahe der Kreuzung Saarlandstraße/Südring/Hellbrookstraße in Winterhude ab und fließt in südwestliche Richtung, wo er in den Rondeelkanal mündet.

 

Ursprünglich war die Goldbek ein Bach, der aus dem Moor bei der Fuhlsbütteler Straße und von den Winterhuder Höhen gespeist wurde

 

Im Rahmen der industriellen und wirtschaftlichen Erschließung von Winterhude wurde die Goldbek in den 1860er Jahren vom deutschen Großgrundbesitzer Adolph Sierich (1826 – 1889) ausgebaut und schiffbar gemacht. Das Gewässer wurde vor allem von Binnenschiffen wie Schuten und Lastkähnen als Verkehrsweg für den Transport von Rohstoffen zu den in Winterhude ansässigen Fabriken und für den Abtransport von fertigen Produkten genutzt.

 

Im Jahre 1914 wurde der Kanal bis zum Stadtpark ausgebaut und im Jahre 1915 mit dem Barmbeker Stichkanal verbunden. Im Jahre 1924 wurde auf dem Goldbekkanal für den Personentransport ein Barkassen-Pendelverkehr zwischen dem Mühlenkamp und dem Stadtpark eingerichtet. Der Barkassenverkehr wurde im Jahre 1939 eingestellt.

 

Der Kanal zweigt auf Höhe der Parkseebrücke in den Stadtparksee und zwischen der Dorotheenstraßenbrücke und der Moorfuhrtbrücke in den Mühlenkampkanal ab. Das Gewässer ist auf langen Strecken zu beiden Seiten von Schiffswerften, Bootsvermietungen, Schrebergärten sowie Grünstreifen und öffentlichen Parkanlagen gesäumt. Vor allem im Sommer laden hier kilometerlange Geh- und Wanderwege zu ausgedehnten Spaziergängen direkt am Wasser ein.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten am Ufer des Kanals sind das Stadtteilkulturzentrum Goldbekhaus im Moorfuhrtweg 9 und der Wochenmarkt am Goldbekufer, der hier jede Woche mittwochs in der Zeit von 11:00 Uhr vormittags bis 18:00 Uhr abends, freitags in der Zeit von 14:30 mittags bis 18:30 Uhr abends und samstags in der Zeit von 8:00 Uhr morgens bis 13:00 Uhr mittags veranstaltet wird.

 

Heutzutage ist der Goldbekkanal eines der attraktivsten, beliebtesten und am stärksten genutzten Wassersportreviere in Hamburg. Er hat einen hohen Freizeit-, Erlebnis- und Erholungswert und bietet das ganze Jahr über beste Bedingungen für eine Vielzahl von Wassersportaktivitäten wie Ruder- und Tretbootfahren, Segeln, Kanu- und Kajakfahren und Stand-Up-Paddling.

 

Aufgrund seiner malerischen, idyllischen und romantischen Kulisse wird das Gewässer heutzutage auch von der ATG (Alster-Touristik GmbH) als regelmäßige Fahrtroute für den Alsterdampfer „Goldbek“ genutzt.

 

Eine Alsterrundfahrt auf dem Kanal ist eine Sightseeingtour der etwas Art, bei der man Hamburg auch einmal vom Wasser aus kennenlernen und dabei auch viele Facetten der Hansestadt entdecken kann, die nicht in jedem Reiseführer zu finden sind und die Touristen normalerweise verborgen bleiben.

 

Dabei kann man entspannt an überhängenden Trauerweiden, Alsterschwänen und luxuriösen Gründerzeitvillen vorbeischippern, den Stress, die Hektik und den Lärm des Alltags und des Großstadtlebens hinter sich lassen, die Seele baumeln lassen und endlich einmal wieder richtig abschalten.

 

Weiterführende Links:

 

Adresse, Stadtplan Goldbekkanal Hamburg

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