Blick auf die Mönckebergstrasse in Hamburg in Richtung Große Johannisstraße. Im Hintergrund sind von links nach rechts die St. Petri Kirche, das Rathaus und die Europapassage zu erkennen.

 

Die Strasse erstreckt sich auf einer Länge von insgesamt 800 Metern vom Steintorwall am Hauptbahnhof in westliche Richtung bis hin zum Rathausmarkt.

 

Mitten im Herzen der Hamburger Altstadt gelegen und über mehrere U-Bahn-Stationen und Buslienien an das öffentliche Nahverkehrsnetz der Hansestadt angeschlossen, ist sie aus allen Richtungen der Elbmetropole schnell und einfach zu erreichen.

 

Neben dem Jungfernstieg und den dahinterliegenden Strassen wie dem Neuen Wall, den Grossen Bleichen und den Alsterarkaden ist die Mönckebergstrasse zusammen mit der parallel verlaufenden Spitalerstrasse die wohl bekannteste Shopping-, Flanier- und Gastro-Meile in der Hansestadt.

 

Statistisch gesehen wird der Prachtboulevard stündlich von 12.120 Passanten frequentiert. Damit ist er die am zweithäufigsten besuchte Einkaufsstraße Deutschlands.

 

Er wurde nach dem Hamburger Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg (1839 – 1908) benannt.

 

Die weitläufige Flaniermeile wurde in den Jahren von 1907 bis 1909 auf dem Areal des alten Gängeviertels in der östlichen Altstadt errichtet, das nach der verheerenden Choleraepedemie im Jahre 1892 abgerissen worden war.

 

Er folgt dem Verlauf der U-Bahn-Trasse zwischen dem Hauptbahnhof und dem Rathaus, die in den Jahren von 1906 bis 1912 angelegt wurde.

 

 

Der Prachtboulevard wurde durch die alliierten Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg weitestgehend zerstört und danach grösstenteils originalgetreu wieder aufgebaut.

 

Bis zu ihrer Demontage im Jahre 1978 verlief auch eine Strassenbahnlinie durch die Strasse. Inzwischen ist sie nur noch für den Bus-und Taxiverkehr geöffnet.

 

Heutzutage wird die Skyline der Mönckebergstrasse und der angrenzenden Strassenzüge vor allem von grossen Kaufhausketten, Einzelhandelsgeschäften, Fastfood-Ketten, Restaurants und Cafes beherrscht.

 

Zahlreiche Schmuck- und Juwelierläden, Fashion Stores, Bekleidungs- und Sportgeschäfte und Mode-Boutiquen locken hier mit nahezu unbegrenzten Einkaufsmöglichkeiten und attraktiven Sonderangeboten.

 

Mehrere Einkaufspassagen wie die Landesbankgalerie und die Europapassage laden zu ausgedehnten Shoppingtouren ein.

 

Danach kann man sich in einem der vielen Cafes und Restaurants bei Kaffee und Kuchen oder einer kleinen warmen Zwischenmahlzeit ausruhen und das bunte Treiben in der Altstadt entspannt verfolgen.

 

In den Sommermonaten kann man hier eine erstklassige Aussengastronomie geniessen. Dann sorgen hier auch zahlreiche Kleinkünstler wie Strassenmusiker und Schauspieler für Unterhaltung.

 

 

Die dichte Bebauung entlang des Prachtboulevard wird immer wieder von weitläufigen, begrünten Passagen und öffentlichen Plätzen wie dem Gerhardt-Hauptmann-Platz und dem Barkhof durchbrochen, die der Altstadt einen hohen Freizeit- und Erholungswert geben.

 

Die Gehwege wurden hier in den 1980er Jahren aufgrund des ständig zunehmenden Fussgängerverkehrs erheblich verbreitert.

 

Die Strassenzüge entlang der Mönckebergstrasse gehören zu den wichtigsten und betriebsamsten Geschäfts- und Bürovierteln in Hamburg.

 

Hier sind viele grosse Verlage, Agenturen, Firmen und Kanzleien angesiedelt.

 

Das Erscheinungsbild der Einkaufsstrasse wird ausserdem sehr stark von den zahlreichen Geschäfts-, Kauf- und Kontorhäusern aus dem frühen 20. Jahrhundert geprägt.

 

Diese beherrschen mit ihren prunkvoll dekorierten Aussenfassaden im neoklassizistischen Stil und im Stil des norddeutschen Klinker- und Backstein-Expressionismus das Stadbild vom Steintorwall bis hin zum Rathausmarkt.

 

Sie wurden allesamt unter der Leitung des deutschen Architekten und Oberbaudirektors Fritz Schumacher (1869 – 1947) errichtet, um den wachsenden Bedarf an Büroräumen in der Innenstadt zu decken.

 

Zu den schönsten Beispielen dieser Architektur gehören u.a. das Klöpperhaus in der Mönckebergstrasse 3 und das Rappolthaus in der Mönckebergstrasse 11, die in den Jahren 1913 bzw. 1912 von dem deutschen Architekten Johann Friedrich Höger (1877 – 1949) errichtet wurden.

 

Update vom 25.08.2017

 

Facelifting für die Mönckebergstraße. Hamburgs wohl bekannteste und meistbesuchte Einkaufsmeile soll in den nächsten Jahren umfangreich modernisiert und umgebaut werden.

Dadurch soll das äußere Erscheinungsbild der Shoppingmeile aufgewertet und ihre Attraktivität als Publikumsmagnet gesteigert werden, um die Besucherfrequenz, die Aufenthaltsqualität und die Verweildauer von Besuchern in der Innenstadt deutlich zu erhöhen. Die Grundeigentümer versprechen sich von der Umgestaltung des Stadtbildes eine stärkere Belebung der City.

 

Ziel der umfassenden Sanierungsmaßnahmen ist es, den lokalen Einzelhandel und die Mönckebergstraße als Wirtschaftsstandort in der Innenstadt zu stärken, damit diese im Wettbewerb mit Shopping-Centern in anderen Stadtteilen und mit dem immer stärker werdenden Onlinehandel als Einkaufsstraße auch weiterhin erfolgreich mithalten kann.

 

Hierfür soll ein spezieller Business Improvement District (BID) für die Shoppingmeile eingerichtet werden, der aus den Grundeigentümern und hier ansässigen Gewerbetreibenden und Geschäftsinhabern besteht und der für die Durchführung der umfangreichen Modernisierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen verantwortlich sein soll.

 

Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 10 Millionen Euro und werden vom BID getragen.

 

Die aktuellen Baupläne umfassen einen breiten Maßnahmenkatalog.

 

Einen Schwerpunkt bildet die Ausstattung der Einkaufsstraße mit einer aufwendigen, spektakulären Winter- und Weihnachtsdekoration, die aus insgesamt 14 beleuchteten winterlichen Motiven besteht und die in der City für eine gemütliche, stimmungsvolle Atmosphäre sorgen soll. Die Kosten hierfür werden mit insgesamt 3 Millionen Euro beziffert.

 

Ein weiterer Aspekt des Maßnahmenkatalogs ist ein neues Beleuchtungskonzept für die Einkaufsstraße und die Außenfassaden der Kaufhäuser. Demnach sollen hier neue, in Italien designte Lampen installiert werden, die die historischen Außenfassaden, die Bäume, die Fußwege und die Straße gleichzeitig illuminieren sollen. Der BID will insgesamt 2,5 Millionen Euro in die Umsetzung dieser Baumaßnahme investieren.

 

Außerdem soll das äußere Erscheinungsbild der Shoppingmeile u.a. durch das Aufstellen von neuen Sitzbänken und von Pflanzentöpfen und durch zusätzliche Reinigung verbessert werden. Im Rahmen einer Qualitätsoffensive soll hier in Zukunft auch Servicepersonal eingesetzt werden, das Passanten und Besuchern als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

 

Weiterführende Links:

 

Bilder, Fotos Spitalerstrasse Hamburg

Mönckebergstrasse Hamburg Geschäfte Öffnungszeiten

Bilder, Fotos Europa Passage Hamburg Ballindamm

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