Einer der Eingänge des Levantehaus in Hamburg von der Mönckebergstrasse aus gesehen.

 

Das Gebäude steht in der Mönckebergstrasse 7 in der Altstadt.

 

Eingebettet zwischen dem Barkhof, der Bugenhagenstrasse und den Langen Mühren, befindet sich die Einkaufspassage in unmittelbarer Nachbarschaft zur Spitalerstrasse.

 

Seine zentrale, besucherfreundliche Lage nur wenige Gehminuten entfernt vom Hamburger Hauptbahnhof macht das historische Kontorhaus zu einem idealen Ziel für Shoppingtouren in der City.

 

Aufgrund seiner optimalen Anbindung an das öffentliche Nahverkehrssystem der Hansestadt ist das Einkaufszentrum für Besucher aus allen Richtungen Elbmetropole innerhalb kürzester Zeit bequem mit dem Bus, der U-Bahn und der S-Bahn zu erreichen.

 

Das Levante Haus in Hamburg wurde in den Jahren von 1911 bis 1912 nach den Plänen der beiden deutschen Architekten Carl Gustav Bensel (1878 -1949 ) und Franz Bach (1865 – 1935) als Büro- und Kontorhaus errichtet. Damals trug es noch den Namen Hubertushof.

 

Es gehört zusammen mit dem Chilehaus in der Burchardstrasse 13) c), dem Klöpperhaus in der Mönckebergstrasse 3 und dem Rappolthaus in der Mönckebergstrasse 11 zu den schönsten Beispielen des norddeutschen Backstein-Expressionismus.

 

Diese Gebäude wurden allesamt unter der Leitung des deutschen Architekten und Oberbaudirektors Fritz Schumacher (1869 – 1947) errichtet, um den wachsenden Bedarf an Büroräumen in der Innenstadt zu decken.

 

Der norddeutsche Klinker-Expressionismus war während der Sanierung der Altstadt im frühen 20. Jahrhundert der vorherrschende Baustil der Büro- und Kontorhäuser zwischen dem Steintorwall und dem Rathausmarkt.

 

Der ursprüngliche Grundriss des Hubertushofes umfaßte zwei parallel angeordnete Gebäudeteile, die in der Mitte zwei horizontale, weitläufige Innenhöfe umschlossen. Er erstreckte sich über insgesamt 7 Etagen.

 

 

Im Erdgeschoss des nördlichen, zur Mönckebergstrasse hin ausgerichteten Gebäudeteils waren Läden und Geschäfte angesiedelt. In den übrigen Räumlichkeiten des Gebäudes waren Kontore und Büros untergebracht.

 

In den 1930er Jahre wurde der Hubertushof in Levantehaus umbenannt. Namensgeber war der erste große Mieter in dem Gebäude, die Deutsche Levante Schifffahrts-Linie.

 

In den Jahren 1943 und 1944 wurde das Kontorhaus durch alliierte Luftangriffe vollständig zerstört. In den Jahren von 1948 bis 1950 wurde das Gebäude weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut.

 

Es wurde bis zum Jahre 1995 als Büro- und Kontorhaus mit Geschäften und Läden im Erdgeschoss genutzt.

 

In den Jahren von 1995 bis 1997 wurde das Gebäude entkernt und ausgebaut. Während der umfangreichen Umbauarbeiten wurde sehr darauf geachtet, das ursprüngliche architektonische Erscheinungsbild des historischen Kontorhauses zu erhalten. Dabei es um zwei weitere Etagen aufgestockt, so daß sich es sich nun über insgesamt 9 Stockwerke erstreckte.

 

Aufgrund des Überangebotes und des Leerstandes von Büroflächen in der Altstadt wurden das Erdgeschoss und das erste Stockwerk in beiden Gebäudeteilen in eine Einkaufspassage umgewandelt.

 

Die beiden früheren Innenhöfe wurden auf Höhe der ersten Etage mit einer bogenförmigen, filigranen Dachkonstruktion aus Stahl und Glass überspannt. Die zwei Passgenflügel sind auf Höhe des ersten Stockwerkes vollständig von einer breiten, begehbaren Empore mit schmiedeeisernem Geländer umgeben.

 

Das Erdgeschoss und die erste Etage sind am östlichen und westlichen Ende der beiden Passagenflügel durch zwei breite, geschwungene Freitreppen mit schmiedeeisernem Geländer miteinander verbunden.

 

Das typische Jugendstil-Ambiente des Levantehauses in Hamburg wurden während seines Wiederaufbaus in den Jahren von 1948 bis 1950 und während seines Umbaus in den Jahren von 1995 bis 1997 originalgetreu erhalten.

 

Ein architektonisches Highlight ist das Fries mit verschiedenen, vom Aussterben bedrohten Tierarten in der kreisrunden Deckenöffnung im Mittelbereich des Gebäudes zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Stockwerk. Dieses ist ein Werk des englischen Bildhauers Barry Baldwin.

 

 

Ausserdem wurde in beiden Gebäudeteilen ein 5 Sterne-Hotel untergebracht, das sich von der zweiten Etage bis hin zum neunten Stockwerk erstreckt.

 

Heute sind in der Einkaufspassage 40 Einzelhandelsgeschäfte und -läden aus den Bereichen Mode und Fashion, Uhren und Schmuck, Wohnaccessoires und Einrichtung, Hobby und Spielwaren, Kunst und Handwerk, Souvenirs und Geschenkartikel, Tabak und Zeitschriften und Bücher und Schreibwaren untergebracht.

 

Nach einem langen Einkaufsbummel durch die Innenstadt kann man sich hier in einem der vielen Restaurants und Cafes bei einer kleinen warmen Zwischenmahlzeit und einem Drink ausruhen und das geschäftige Treiben in den Passageflügeln und in den Gängen entspannt verfolgen.

 

Egal, ob vietnamesische, deutsche, iranische, japanische oder österreichische Küche – auf insgesamt 2 Etagen bieten hier 7 verschiedene Gastronomiebetriebe mit einer abwechslungsreichen internationalen Gastronomie genau das Richtige für jeden Gaumen und jeden Geschmack.

 

Ausserdem wird das Shopping Center das ganze Jahr über als Veranstaltungsort für die unterschiedlichsten Kunst- und Kultur-Events wie z.B. Kunstausstellungen, Lesungen, Poetry Slams, Fotoausstellungen und Live-Konzerte genutzt.

 

Update vom 25.12.2017

 

Das Levantehaus begrüßte in diesem Jahr einen neuen Mieter – und das ist wahrlich kein Unbekannter. 2017 feierte in der Einkaufspassage eine Legende der Hamburger Party- und Clubszene ihre Rückkehr: am Sonntag, den 30. September 2017 wurde hier der Kult-Club „Insel“ wieder eröffnet. Totgesagte leben länger: seit seiner Gründung im Jahre 1946 residierte der legendäre Club am Alsterufer 35 im Stadtteil Harvestehude.

 

An dieser renommierten Adresse hatte er sich über Jahrzehnte hinweg einen Namen als Event-Location für wilde Partys und als DER Hotspot für die Reichen und Schönen und Treffpunkt für die High Society in Hamburg gemacht. Hier gingen Prominente wie Plácido Domingo, Michael Keaton, Michael Ammer, Ronald Schill, Georgio Armani, Jennifer Lopez, Sting und Cindy Crawford ein und aus. Im Jahre 2010 schloss die „Insel“ hier endgültig ihre Türen. 7 Jahre später bezog der legendäre Club seine neuen, unter dem Hotel Park Hyatt gelegenen Räumlichkeiten. In diesen Kellergewölben war bislang der Szene-Club „Privileg“ untergebracht, der einige Wochen zuvor eine berauschende Abschiedsparty gefeiert hatte.

 

Die „Insel“ will nach dem Umzug an ihre Tradition als Edel-Club und Prominenten-Hotspot anknüpfen. Auch in den neuen Räumlichkeiten können Gäste in stilvollem und exklusivem Ambiente Spaß haben. Die Location bietet auf einer Fläche von insgesamt 380 Quadratmetern und in 10 Lounges beste Bedingungen zum Feiern auf gehobenem Niveau.

 

Ein Pluspunkt ist die extravagante, avantgardistische Innendekoration. Ein absoluter Blickfang ist das große Aquarium, das sich im Eingangsbereich des Clubs befindet. Dieses ist mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 18.000 Litern und mit insgesamt 1500 exotischen Fischen dem Betreiber zufolge das größte private Aquarium Europas. Zu den weiteren Highlights gehören eine 7 Meter lange, mit Granit und Blattgold verzierte Bar im hinteren Bereich, der mit roten Korallenwänden verkleidete Eingangstunnel und die mit insgesamt 10.000 Perlmuttscheiben behangene Decke der Tanzfläche. Die „Insel“ ist freitags und sonnabends ab 23:00 Uhr nachts geöffnet. Freitags wird hier Black Music aufgelegt, samstags wird hier House gespielt.

 

Weiterführende Links:

 

Levantehaus Hamburg Öffnungszeiten

Levantehaus Hamburg Läden, Geschäfte

Levantehaus Hamburg Restaurant, Cafe

 

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