Der Neue Wall in Hamburg vom Jungfernstieg aus gesehen. Das Bild zeigt die beliebte Flaniermeile in ihrer traditionellen Vorweihnachtsbeleuchtung, die auf das Jahr 1930 zurückgeht.

 

Der Prachtboulevard ist neben der Spitalerstrasse, der Mönckebergstrasse, den Grosse Bleichen und dem Jungfernstieg eine der wichtigsten und meistfrequentierten Shopping- und Gastromeilen in der Hansestadt. Er gehört zu den zehn führenden Luxus-Einkaufsstraßen in Europa.

 

Die Flaniermeile erstreckt sich vom Jungfernstieg im Nordosten bis hin zur Stadthausbrücke im Südwesten. Sie verläuft parallel zum Bleichenfleet im Norden und zum Alsterfleet im Süden.

 

Aufgrund seiner zentralen und verkehrsgünstigen Lage mitten im Herzen der Neustadt kann der Prachtboulevard aus allen Teilen der Innenstadt schnell und bequem zu Fuß erreicht werden.

 

Der Neue Wall in Hamburg ist über mehrere U- und S-Bahn-Stationen an das öffentliche Nahverkehrsnetz der Elbmetropole angeschlossen. Er ist für Besucher aus allen Teilen der Hansestadt über die U-Bahn-Stationen Jungfernstieg, Rathaus und Rödingsmarkt und die S-Bahn-Station Stadthausbrücke innerhalb kürzester Zeit erreichbar.

 

Besucher finden hier auf einer Länge von insgesamt 580 Metern nahzu unbegrenzte Einkaufs- und Gastronomiemöglichkeiten.

 

Das Waren-, Produkt- und Dienstleistungsangebot ist hier sehr umfangreich und im gehobenen Preissegment zu finden. Die Geschäfte, Läden und Boutiquen sind auf Konsumentem mit hoher Kaufkraft ausgerichtet.

 

Entlang der Shoppingmeile sind eine Vielzahl von Einzelhandelsgeschäften aus den Bereichen Mode und Bekleidung, Souvenirs und Geschenkartikel, Uhren und Schmuck, Parfüm und Drogerieartikel, Wohnaccessoires und Einrichtung, Elektrotechnik und Mobilfunk, Hobby und Spielwaren, Lebensmittel und Ernährung, Tabak und Zeitschriften, Bücher und Schreibwaren und Kunst und Handwerk angesiedelt.

 

Das Strassenbild ist hier vor allem von den grossen Flagship-Stores bekannter internationaler Fashion-Labels geprägt.

 

Ausserdem laden hier auch Einkaufspassagen die Mellin-Passage zum Bummeln und Verweilen ein.

 

 

Hier sind alle führenden internationalen Luxus-Marken vertreten. Das umfangreiche Sortiment an teuren und exklusiven Luxus- und Designerartikeln jeder Art sorgt auf dem Prachtboulevard für einen Hauch von Glanz und Glamour und lässt das Herz von allen Markenliebhabern höher schlagen.

 

Der Neue Wall in Hamburg und die angrenzenden Strassenzüge gehören zu den wichtigsten und betriebsamsten Geschäfts-, Kontor- und Bürovierteln in der Elbmetropole.

 

Hier sind viele grosse Verlage, Agenturen, Firmen und Kanzleien angesiedelt.

 

Nach einer ausgedehnten Shoppingtour durch die Geschäfte, Läden und Boutiquen entlang der Flaniermeile kann man sich in einem der vielen Cafes und Restaurants am Jungfernstieg oder in den Alsterarkaden bei Kaffee, Kuchen und Eis ausruhen, das bunte Treiben entspannt verfolgen und einen traumhaften Panoramablick auf die Binnenalster und den Rathausmarkt geniessen.

 

Die Restaurants und Cafes sind auch ein bevorzugter Anlaufpunkt für die Angestellten aus den angrenzenden Verlags- und Bürovierteln, die hier ihre Mittagspause verbringen und nach Feierabend mit Freunden und Kollegen bei einem Glas Wein in geselliger Runde den Tag ruhig ausklingen lassen.

 

Der Bereich der heutigen Einkaufsstraße wurde in den Jahren von 1530 bis 1538 in den neuen Verteidigungswall integriert, der die Hansestadt noch bis in das frühe 17. Jahrhundert hinein im Westen umgab. Als Festungsgräben erstreckten sich davor zu dieser Zeit noch der heutige Bleichenfleet und Herrengrabenfleet.

 

Mit dem Bau der Hamburger Wallanlagen in den Jahren von von 1616 bis 1625 wurde dieser Befestigungswall überflüssig und wurde abgetragen.

 

Im Jahre 1707 wurde auf dem Gelände der früheren Verteidigungsanlage der Neue Wall angelegt.

 

In den darauffolgenden Jahrzehnten wurden zu beiden Seiten der Straße die Büro-, Geschäfts- und Kontorhäuser von wohlhabenden Händlern und reichen Kaufleuten und diplomatische Vertretungen errichtet.

 

Diese Gebäude wurden jedoch allesamt durch den Hamburger Brand im Jahre 1842 zerstört.

 

Von den historischen Bauwerken, die während des Wiederaufbaus nach der verheerenden Feuersbrunst errichtet wurden, sind bis heute nur noch die Alsterarkaden erhalten geblieben.

 

Die heutige Bebauung entlang des Prachtboulevards geht auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück.

 

Im Jahre 2006 wurden die Bürgersteige zu beiden Seiten der Flaniermeile durchgängig mit hellen Gehwegplatten neu gepflastert.

 

Update vom 14.09.2017

 

Die Immobilienbesitzer am Neuen Wall müssen sich mit einem neuen Problem auseinandersetzen: schon seit einigen Jahren ist in der Einkaufsstraße ein zunehmendes Ladensterben und ein wachsender Leerstand von Geschäftsimmobilien zu beobachten. Und ein Ende dieses neuen Trends ist noch lange nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: diese Entwicklung wird sich in Zukunft eher noch verstärken.

 

Dieser Trend ist überall am Neuen Wall ersichtlich, wobei der der Abschnitt zwischen der Stadthausbrücke und der Bleichenbrücke davon am stärksten betroffen ist: immer öfter müssen etablierte, alteingesessene Traditionshäuser und namhafte, international erfolgreiche Luxusmarken ihre Geschäfte, Filialen und Boutiquen in der Einkaufsstraße schließen und an einem anderen Standort neu eröffnen. Die aufgegeben Geschäftsflächen können nicht an neue Gewerbetreibende weiter vermietet werden und stehen zum Teil schon seit vielen Jahren leer.

 

Die Immobilienbesitzer und Grundeigentümer verlieren durch die entgangenen Mieteinnahmen viel Geld. Und dies ist umso verwunderlicher, als dass eine Immobilie am Neuen Wall als eine attraktive Einzelhandelsfläche in bester Lage gilt und für den Eigentümer eigentlich eine sichere Einnahmequelle ist. Denn schließlich ist die Einkaufsstraße nicht umsonst eine der besten, vornehmesten und teuersten Shopping-Adressen in Hamburg und erfreut sich einer hohen Besucherfrequenz. Hier sind viele internationale, bekannte und renommierte Luxusmarken ansässig.

 

Aufgrund der gehobenen Lage lassen sich hier mit der Vermietung von Geschäftsflächen sehr hohe Quadratmeterpreise erzielen. Diese Einzelhandelsflächen erfreuten sich bislang einer sehr hohen Nachfrage, so dass deren Vermietung für Immobilienbesitzer immer ein sehr lukratives Geschäft war.

 

Über die Gründe für diesen neuen Trend gibt es verschiedene Theorien. Ein entscheidender Faktor ist das Überangebot an attraktiven Einzelhandelsflächen in der Neustadt, die hier zu einer sinkenden Nachfrage nach Geschäftsraum und zu einem starken Wettbewerb unter den Grundeigentümern geführt hat. Ein weiterer wichtiger Grund sind die ständig weiter steigenden und immer noch exorbitant hohen Nettokaltmieten für Geschäftsflächen am Neuen Wall. Die durchschnittlichen Nettokaltmieten liegen hier bei 200 Euro pro Quadratmeter, die Spitzenmieten bei 330 Euro pro Quadratmeter.

 

Ein anderer entscheidender Faktor ist die abnehmende Besucherfrequenz in der Einkaufsstraße, was bei den hier ansässigen Gewerbetreibenden zu immer höheren Umsatzeinbrüchen führt. Die wachsende Diskrepanz zwischen den immer höheren Mieten und den ständig sinkenden Umsätzen führt dazu, dass es hier für Unternehmen immer schwieriger wird, wirtschaftlich zu arbeiten, so dass sich hier viele Gewerbetreibende aufgrund der existenzbedrohenden Lage gezwungen sehen, an einen anderen Standort auszuweichen.

 

Infolgedessen werden hier etablierte Traditionshäuser immer häufiger von finanzkräftigen Geschäftsketten verdrängt, die über das nötige Kapital verfügen, um sich die hohen Mieten überhaupt noch leisten zu können.

 

Weiterführende Links:

 

Neuer Wall Hamburg Geschäfte Öffnungszeiten

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