Blick auf die Spitalerstrasse in Hamburg in Richtung Hauptbahnhof.

 

Die weitläufige Fussgängerzone gehört zusammen mit der Mönckebergstrasse zu den schönsten und beliebtesten Shopping-, Flanier- und Gastro-Meilen in der Hansestadt.

 

Sie erstreckt sich auf einer Länge von insgesamt 500 Metern vom Steintorwall am Hauptbahnhof in südwestliche Richtung bis hin zum Gerhardt-Hauptmann-Platz und verläuft parallel zur Mönckebergstrasse. Sie ist statistisch gesehen eine der zehn meistbesuchten Strassen Deutschlands.

 

Wie die Mönckebergstrasse, so wurde auch die Spitalerstrasse in den Jahren von 1907 bis 1909 auf dem Areal des alten Gängeviertels in der östlichen Altstadt errichtet, das nach der verheerenden Choleraepedemie im Jahre 1892 abgerissen worden war.

 

Aufgrund ihrer zentralen Lage mitten im Herzen der Hamburger Altstadt und ihrer idealen Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz der Hansestadt ist die Fussgängerzone mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln wie dem Bus oder der U-Bahn aus allen Richtungen der Elbmetropole schnell und einfach zu erreichen.

 

 

Wie in der Mönckebergstrasse, so wird auch hier und in den angrenzenden Strassenzügen das Stadtbild heutzutage vor allem von grossen Kaufhausketten, Einzelhandelsgeschäften, Fastfood-Ketten, Restaurants und Cafes beherrscht.

 

Zahlreiche Schmuck- und Juwelierläden, Fashion Stores, Bekleidungs- und Sportgeschäfte und Mode-Boutiquen locken hier mit nahezu unbegrenzten Einkaufsmöglichkeiten und attraktiven Sonderangeboten.

 

Danach kann man sich in einem der vielen Cafes und Restaurants bei Kaffee und Kuchen oder einer kleinen warmen Zwischenmahlzeit ausruhen und das bunte Treiben in der Altstadt entspannt verfolgen.

 

In den Sommermonaten kann man hier eine erstklassige Aussengastronomie geniessen. Dann sorgen hier auch zahlreiche Kleinkünstler wie Strassenmusiker und Schauspieler für Unterhaltung.

 

Während der Weihnachtszeit wird in der Fussgängerzone einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte in Hamburg veranstaltet.

 

Update vom 01.08.2017

 

Sie gehören genauso zum Stadtbild in der Spitalerstraße wie die Cafes, Restaurants und Fashion Stores, sorgen hier tagsüber für Unterhaltung und gute Stimmung und sind vor allem bei Passanten sehr beliebt: die Straßenmusiker. Jetzt aber brechen für die Kleinkunst in der Einkaufsstraße harte Zeiten an.

 

Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschloss bereits am Dienstag, den 31. Januar 2017 bis auf weiteres ein Auftrittsverbot für Straßenmusiker in der beliebten Fußgängerzone und Shoppingmeile. Die Politik reagierte damit auf die massiven Beschwerden von Anliegern, die schon seit langem über die Lärmbelästigung durch Straßenmusiker klagen. Dazu gehören u.a. hier ansässige Geschäftsinhaber, Gewerbetreibende, Anwälte und Ärzte sowie Angestellte der umliegenden Büros, Kanzleien und Arztpraxen. Vom dem Verbot ist auch die angrenzende Nebenstraße Lange Mühren betroffen.

 

Der Leiter des Bezirksamts Hamburg-Mitte, Falko Droßmann (SPD), will das Auftrittsverbot allerdings nicht als endgültig und als letztes Wort in Sachen Straßenmusik verstanden wissen. Es gilt erst einmal nur für den Zeitraum eines Jahrs, ist ein Testlauf und betrifft nur Straßenmusiker, die ohne Genehmigung auftreten und die bislang nur geduldet waren. Die Politik will innerhalb eines halben Jahres durch intensive Gespräche mit allen Beteiligten eine für alle Seiten akzeptable Lösung finden. Nach den Vorstellungen des Bezirksamts Hamburg-Mitte soll es dieser Kompromiss künftig ermöglichen, auch Ausnahmegenehmigungen für Musiker zu erteilen, sofern sich diese an strengere Auflagen halten, die die Standorte, die Anzahl der Kleinkünstler und die Lautstärke begrenzen. Mit einer solchen Sondernutzungserlaubnis sollen diese dann auch weiterhin in der Spitaler Straße und in den Langen Mühren auftreten können. Durch erhofft sich das Bezirksamt Hamburg-Mitte eine leichtere Kontrollierbarkeit von Kleinkünstlern.

 

Ähnliche Regelungen gibt schon seit längerem auch in anderen Teilen der Hamburger Innenstadt. So gilt auf dem Rathausmarkt, in den Alsterarkaden und am Reesendamm ein striktes Auftrittsverbot für Straßenmusiker. Außerhalb dieser Bereiche dürfen Kleinkünstler – wenn sich diese an strenge Auflagen halten – aber auftreten.

 

Diese besagen u.a., dass Musiker in der Zeit zwischen 21:00 Uhr nachts und 10:00 Uhr vormittags nicht auftreten und keine Verstärker benutzen dürfen. Außerdem dürfen Kleinkünstler maximal 30 Minuten an einem Ort spielen oder singen. Danach müssen sie an einen anderen, mindestens 150 Meter entfernten Standort wechseln. Das Spielen von leisen Musikinstrumenten wie Geigen oder Gitarren wird geduldet, wohingegen für das Spielen von lauten Musikinstrumenten wie Trommeln und Trompeten eine schriftliche Genehmigung erforderlich ist.

 

Weiterführende Links:

 

Spitalerstrasse Hamburg Geschäfte Öffnungszeiten

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