Der Eimsbütteler Park am Weiher in Hamburg vom Ring 2 aus gesehen. Im Hintergrund ist die Ottersbekallee zu erkennen. Die öffentliche Grünanlage liegt in der Straße Am Weiher 1 in Eimsbüttel.

 

 

Das Gelände ist eines der größten, beliebtesten und meistbesuchten urbanen Naherholungsgebiete in Eimsbüttel. Es wird von Anwohnern und Besuchern als eine Oase der Ruhe mit einem hohen Freizeit-, Erholungs- und Erlebniswert geschätzt, in der man dem Stress, der Hektik und dem Lärm der Millionenmetropole für kurze Zeit entfliehen kann. Hier kann man – mitten in der dichtbesiedelten Großstadt – die Seele baumeln lassen, den Kopf freibekommen und endlich wieder einmal richtig abschalten.

 

Die öffentliche Grünanlage ist von der Ottersbekallee, der Straße Am Weiher, der Unnastraße und der Straße Im Gehölz umgeben, erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 1,9 Hektar und ist rund um die Uhr für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Sie ist von hohen Büschen umgeben und von außen kaum einsehbar. Namensgeber ist der große Teich, der sich in der Mitte des Parks befindet.

 

Das Gelände ist von gemütlichen, weitläufigen Fußwegen durchzogen. Die idyllische, romantische Parklandschaft wird von einem alten Baumbestand mit Eichen und Trauerweiden und ausgedehnten Wiesen beherrscht. Außerdem befinden sich hier auch noch viele Sitzbänke, ein eingezäunter Spielplatz, ein Planschbecken und ein gemütliches Café mit 20 Sitzplätzen auf der Außenterrasse. Früher wurde das Gebiet von der Ottersbek durchzogen. Von dem ehemaligen Bach ist nur noch der langgezogene Weiher übrig geblieben, da die Ottersbek nach dem Zweiten Weltkrieg unter die Erde verlegt wurde und heute größtenteils unterirdisch verläuft.

 

 

Die öffentliche Grünanlage ist ein beliebtes Ausflugsziel für Ruhesuchende, Freizeitsportler, Hundebesitzer und Familien mit Kindern. Sie lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen ein und lockt mit einer Vielzahl von Sport- und Freizeitmöglichkeiten wie Joggen, Fahrradfahren, Nordic Walking, Tai Chi, Yoga, Sonnenbaden, Boccia und Grillen. Aber auch Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten, da man hier nicht nur Enten und Gänse, sondern u.a. auch Reiher beobachten kann. Für Hunde herrscht hier Leinenpflicht. Außerdem gibt es hier keine ausgewiesenen Hundeauslaufflächen.

 

Die Anfänge des innerstädtischen Naherholungsgebiets reichen bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Das Gelände des heutigen Eimsbütteler Parks war bis in das frühe 19. Jahrhundert ein dicht bewaldetes Gebiet und ein traditionelles Ausflugsziel für Einheimische. Daran erinnert heute nur noch der Straßenname Im Gehölz.

 

Im Jahre 1832 wurde das Grundstück vom Hamburger Senator und Zweiten Bürgermeister Ascan Wilhelm Lutteroth (1783 – 1867) gekauft. Im Jahre 1872 erwarb der Bremer Wilhelm Carl Friedrich Büsing (1814 – 1897) das Gelände und benutzte es als ein privates Spekulationsobjekt. Er wollte es in Parzellen aufteilen und als teures Bauland für Gründerzeitvillen und herrschaftliche Anwesen an reiche Hamburger Senatoren, Reeder und Kaufleute verkaufen. Im Rahmen dieser Bodenspekulation ließ er auf dem Areal in den Jahren von 1875 bis 1876 der Eimsbütteler Park am Weiher anlegen.

 

Um der Freiflächen- und Baulandverknappung infolge der Bevölkerungsexplosion um die Jahrhundertwende und der zunehmenden Bodenspekulation entgegenzuwirken, kaufte die Stadt Hamburg das Grundstück von Wilhelm Carl Friedrich Büsing im Jahre 1892 und machte den Park im Jahre 1895 als erste öffentliche Grünanlage Eimsbüttels der Öffentlichkeit zugänglich. Das Toilettenhäuschen, in dem seit dem Jahre 2006 das Café untergebracht ist, wurde im Jahre 1904 errichtet.

 

Das heutige äußere Erscheinungsbild des Eimsbütteler Parks ist das Ergebnis von mehreren umfangreichen landschaftsarchitektonischen Umgestaltungen, die in den Jahren von 1945 bis 1953 von der Stadt Hamburg durchgeführt wurden. So wurden hier u.a. ein kleiner und ein großer Teich zu dem heutigen Weiher zusammengefasst. Außerdem kaufte die Stadt Hamburg 3 weitere Grundstücke im Nordosten des Geländes und errichtete hier in den Jahren von 1956 bis 1957 den heutigen Spielplatz.

 

Aufgrund seiner zentralen Lage zwischen der Osterstraße, dem Heußweg und der Quickbornstraße und seiner optimalen Anbindung an das ÖPNV-Netz ist das urbane Naherholungsgebiet für Besucher aus allen Richtungen der Hansestadt mit der U-Bahn-Linie U2 über die U-Bahn-Haltestelle Osterstraße und mit den Buslinien 20 und 25 über die Bushaltestelle Goebenstraße schnell, einfach und bequem zu erreichen.

 

Name: Eimsbütteler Park am Weiher
Adresse:
Am Weiher 1
20255 Hamburg (Eimsbüttel)
Verkehrsanbindung:
U-Bahn-Linie U2 über die U-Bahn-Station Osterstraße
Buslinien 20, 25 über die Bushaltestelle Goebenstraße
Offnungszeiten: montags bis sonntags 00:00 Uhr – 24:00 Uhr

 

Weiterführende Links:

 

Adresse, Stadtplan Eimsbütteler Park am Weiher Hamburg

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