Der Beatles-Platz von der Reeperbahn aus gesehen. Im Hintergrund sind die Große Freiheit und Susis Showbar zu erkennen.

 

 

Der öffentliche Platz liegt an der Ecke Reeperbahn und Große Freiheit im Stadtteil St. Pauli. Die kreisrunde Fläche ist optisch einer überdimensionalen Vinyl-Schallplatte nachempfunden. Sie hat einen Durchmesser von 30 Metern und ist mit dunkelgrauen Granitsteinen ausgelegt, in die Edelstahlbänder mit 70 eingravierten erfolgreichen Songs der weltberühmten Liverpooler Band eingelassen sind. Die Gravuren enthielten anfänglich mehrere Schreibfehler und wurden inzwischen ausgetauscht.

 

Am Rande des Platzes nahe der Reeperbahn sind insgesamt 5 lebensgroße Figuren aus Edelstahl-Rahmen aufgestellt, die die Pilzköpfe mit ihren Musikinstrumenten als Silhouetten in ihrer fünfköpfigen Originalbesetzung in den frühen 1960er Jahren zeigen sollen: John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Stuart Sutcliffe und Pete Best.

 

Das Skulpturen-Ensemble ist eine abstrakte Darstellung der Bandmitglieder in Form von Schattenrissen während eines Live-Auftritts. Die Konturen bieten eine ideale Kulisse für Erinnerungsfotos. Besucher können sich in die Edelstahl-Rahmen hineinstellen und sich ablichten lassen.

 

 

Rund um den öffentlichen Platz sind quadratische LED-Leuchten im Boden versenkt. Diese LED-Lampen werden mit Hilfe einer aufwändigen Lichtsteuerungsanlage eine halbe Stunde vor der Straßenbeleuchtung automatisch angeschaltet und sorgen hier nachts für eine ausreichende Illumination des Figuren-Ensembles und für abwechselnd leuchtende, um den öffentlichen Platz herum rotierende Lichter. Dieser visuelle Effekt soll beim Betrachter der optische Eindruck eines sich drehenden Plattentellers erzeugen.

 

Der weltweit erste Beatles-Platz soll an die Bedeutung Hamburgs in der Geschichte der „Fab Four“ erinnern. Keine andere Stadt außer Liverpool hat in der musikalischen Laufbahn der Pilzköpfe eine so große Rolle gespielt. Das Beatles-Denkmal soll die ersten musikalischen Erfolge würdigen, die die legendäre englische Band in ihren Anfangstagen in der großen Freiheit feierte. Die Beatles verbrachten zwischen den Jahren 1960 und 1962 insgesamt 9 Monate in Hamburg und standen während dieser Zeit in nahegelegenen Locations wie dem Kaiserkeller, dem Star-Club und dem Indra-Musikclub regelmäßig auf der Bühne, die für sie sowohl Auftrittsorte als auch Sprungbrett für ihren Durchbruch im internationalen Showgeschäft waren. Hier fanden sie zu ihrem typischen Mersey-Beat-Stil und legten den Grundstein für ihre spätere Weltkarriere.

 

Das Projekt geht auf eine private Initiative des Programmgeschäftsführers Stephan Heller des Hamburger Radiosenders Oldie 95 aus dem Jahre 2001 zurück. Das Beatles-Denkmal verdankt sein extravagantes Design den Hamburger Architekten Carsten Dohse und Franzis Stich, die sich in einer öffentlichen Ausschreibung mit ihrem Konzept gegenüber den Entwürfen der anderen Mitbewerber durchsetzen konnten. Die Baukosten des Projektes beliefen sich auf insgesamt 550.000 Euro. Die Finanzierung des öffentlichen Platzes wurde zu gleichen Teilen von Spendern, Sponsoren und der Stadt Hamburg getragen.

 

 

Baubeginn war am 29. Mai 2008 um 13:00 Uhr mittags. Nach dreimonatiger Bauzeit wurde der Beatles-Platz am 11. September 2008 um 13:00 Uhr mittags von Hamburgs erstem Bürgermeister Ole von Besut offiziell eingeweiht.

 

Weiterführende Links:

 

Adresse, Stadtplan Beatles Platz Hamburg

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