Die Alsternixe in Hamburg vom Ballindamm aus gesehen.

 

Im Hintergrund sind von links nach rechts der Alsterpavillon, der Jungfernstieg, der Neue Jungfernstieg und die Alsterfontäne zu erkennen.

 

Die Skulptur „Die Badende“ ist ein Projekt des Kölner Künstlers Oliver Voss. Das Kunstwerk wurde vom Dresdner Figuren- und Dekorationsbauer Peter Ardelt aus Styropor und Stahl geschaffen.

 

Das Objekt besteht aus einem Kopf und zwei Knien. Es hat eine Höhe von 4 Metern, eine Länge von 30 Metern und ein Gewicht von 20 Tonnen.

 

Die Alsternixe in Hamburg wird von einer englischen Kosmetikmarke gesponsort, die auch in der Hansestadt mit einer Niederlassung vertreten ist.

 

Kunst, Kitsch oder Kommerz ? An diesem Projekt scheiden sich die Geister – und so konnte das umstrittene Kunstwerk erst nach vielen bürokratischen Hürden und gegen den anfänglichen Widerstand des zuständigen Bezirksamtes Mitte aufgestellt werden.

 

Die Vorbereitung für die Installation der Skulptur nahm ein ganzes Jahr in Anspruch.

 

Am Montag, dem 1. August war es dann endlich soweit. Das Kunstobjekt sollte vom Anleger am Jungfernstieg mit einem Schleppkahn auf die Binnenalster zwischen Lombardsbrücke und Ballindamm manövriert und dort aufgestellt werden.

 

Um 4:30 Uhr morgens wurden die beiden Knie von einem Kran am Jungfernstieg zu Wasser gelassen. Um 9:22 Uhr morgens wurde auch der Kopf erfolgreich gewassert.

 

Doch die Konstrukteure und Statiker gingen mit ihrem ersten Versuch, das Kunstwerk aufzustellen, gründlich baden.

 

Um 11:28 Uhr vormittags bekam der Kopf plötzlich Schlagseite, verlor das Gleichgewicht und fiel um. Alle weiteren Versuche, ihn im weiteren Tagesverlauf doch noch richtig auszubalancieren, schlugen fehl.

 

So blieb das Kunstobjekt am Montag erst einmal an Land.

 

Erst in einem zweiten Anlauf am Dienstag, dem 2. August gelang es den Konstrukteuren und Statikern, die in Einzelteile zerlegte Dame am Jungfernstieg erfolgreich zu Wasser zu lassen und zu ihrem endgültigen Standort auf der Binnenalster nahe der Lombardsbrücke zu schleppen.

 

Dort wurde die Skulptur dann installiert, ausbalanciert und fest verankert. Die Figur ist mit Steinsäcken und Wasserbojen stabilisiert und wird von Schwimmkörpern getragen.

 

Hier kann die badende Schönheit noch bis Donnerstag, den 11. August, bewundert werden.

 

Dem Initiator zufolge soll das Kunstwerk für Hamburg sowohl als Standort der Kreativbranche als auch als Stadt am Wasser werben.

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