Das neuartige Coronavirus breitet sich rasend schnell überall in Europa aus. Die Zahl der Neuinfektionen und der Toten steigt jeden Tag. Und wie alle anderen Bundesländer in Deutschland, so hat das Coronavirus jetzt auch Hamburg erreicht.

 

Jeder Bürger ist von der Politik nun dazu aufgerufen, durch sein rücksichtsvolles und umsichtiges Verhalten die Ausbreitung des Coronavirus in der Öffentlichkeit zu verhindern, um sich selbst, seine Mitmenschen und vor allem die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft – nämlich ältere Menschen mit und ohne Vorerkrankungen – vor einer Infektion bestmöglich zu schützen. In dieser Ausnahmesituation wird das Thema Hygiene groß geschrieben.

 

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über einige grundlegende, aber effektive Hygienetipps. Schon durch das Einhalten dieser einfachen Hygienemaßnahmen lässt sich die Infektionskette unterbrechen und die Ausbreitung des Coronavirus stark eindämmen.

 

Coronavirus – Übertragung durch Tröpfcheninfektion und Schmierinfektion

 

Den Gesundheitsbehörden zufolge wird das neuartige Coronavirus – wie jeder andere Grippevirus auch – hauptsächlich durch Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen. Eine Tröpfcheninfektion passiert beim Kontakt mit dem Nasen- und Mundsekret eines Erkrankten durch Husten und Niesen. Eine Schmierinfektion passiert beim Kontakt mit dem Virus, das längere Zeit auf Oberflächen überleben kann. Dies ist vor allem beim Händeschütteln, Umarmen oder Küssen der Fall. Daher zielen die einfachsten Hygienemaßnahmen auf die Unterbrechung dieser beiden Infektionsketten ab.

 

Coronavirus – Hände richtig waschen und desinfizieren

 

Die einfachste und wirksamste Schutzmaßnahme zur Vermeidung von Schmierinfektion sind das regelmäßige Waschen der Hände mit Wasser und Seife oder das regelmäßige Desinfizieren derselben mit Desinfektionsmittel. Für eine bestmögliche Desinfektion der Hände werden ein gründliches, 20 Sekunden langes Waschen derselben und eine Reinigung der Handinnen- und außenseiten empfohlen.

 

Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern, da dieses Körperteile im Alltag häufig mit Krankheitskeimen in Kontakt kommen und diese auf alles übertragen können, was man anschließend anfasst. Daher sollte man es auch vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen, da hierbei die Krankheitserreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen können.

 

Coronavirus – Abstand halten und soziale Kontakte vermeiden

 

Der einfachste und effektivste Hygienetipp zur Vermeidung von Tröpfcheninfektion sind eine Husten- und Niesen-Etikette, ausreichend Abstand zu Mitmenschen und „Social Distancing“.

 

Die Husten- und Niesen-Etikette empfiehlt ganz konkret: beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit einem Taschentuch oder Ärmel bzw. Armbeuge, aber nicht mit den Händen bedecken. Außerdem sollte man am besten ein Einwegtaschentuch verwenden und dieses anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen. Benutzt man ein Stofftaschentuch, sollte man dieses anschließend bei 60°C waschen. Und nach jedem Naseputzen, Niesen oder Husten sollte man immer gründlich die Hände waschen.

 

Außerdem sollte man sich beim Husten und Niesen immer von anderen Personen abwenden.

 

„Social Distancing“ heißt ganz einfach: alle persönlichen Kontakte zu Freunden, Verwandten und Kollegen so weit wie möglich reduzieren, immer einen ausreichenden Abstand von mindestens 1 Meter zu anderen Personen halten und auf körperliche Begrüßungsrituale wie Händeschütteln, Umarmen oder Küssen verzichten.

 

Coronavirus – ist ein Mundschutz sinnvoll?

 

Die Weltgesundheitsorganisation rät Gesunden vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes als Schutzmaßnahme vor Tröpfcheninfektion eher ab. Dem Robert-Koch-Institut und der WHO zufolge ist es nicht hinreichend erwiesen, dass dies das Infektionsrisiko für den Träger verringere. Der aus dem Operationssaal bekannte chirurgische Mund-Nasen-Schutz sei dafür nicht geeignet, da dieser nicht dicht anliege und den Tragenden daher nicht vollständig vor einer Tröpfcheninfektion schützen könne. Im Gegenteil: das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes könne in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das könne dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen vernachlässigt werden.

 

Coronavirus Verdachtsfall – direkt zum Arzt?

 

Im Verdachtsfall auf eine Coronavirus-Infektion sollte man nicht direkt eine Praxis oder Klinik aufsuchen, um das Infektionsrisiko zu senken und um eine Überlastung von Krankenhäusern und Artzpraxen zu vermeiden. Die Gesundheitsbehörden empfehlen stattdessen, zu Hause zu bleiben und in begründeten Fällen mit entsprechenden Atemwegssymptomen und Verbindung zu Risikogebieten telefonisch den Hausarzt oder den Arztruf 116117 zu kontaktieren.

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