Der Dampfeisbrecher Stettin im Museumshafen Övelgönne in Hamburg von der Uferpromenade aus gesehen. Im Hintergrund sind die Norderelbe und die Containerterminals am Burchardkai auf der südlichen Elbseite zu sehen. Das Museumsschiff liegt zusammen mit dem Restaurantschiff Bergedorf und dem Feuerschiff Elbe 3 am Fähranleger Neumühlen/Övelgönne in Altona.

 

 

Der historische Eisbrecher Stettin ist eine der beliebtesten und meistbesuchten Attraktionen im Traditionsschiffhafen. Er kann heute stolz auf eine jahrzehntelange, wechselvolle Geschichte zurückblicken.

 

Das Schiff wurde in der Zeit vom 31. August 1932 bis zum 7. September 1933 im Auftrag der Industrie- und Handelskammer zu Stettin von den Oderwerken in Stettin gebaut und nach der gleichnamigen Stadt benannt. Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt 573.000 Reichsmark.

 

Es wurde am 16. November 1933 in Dienst gestellt und war zu diesem Zeitpunkt der bis dahin größte Eisbrecher unter deutscher Flagge. Es fuhr in den Jahren von 1933 bis 1945 unter der Stettiner Dampfschiffs-Gesellschaft J. F. Braeunlich und wurde auf der Oder und im Stettiner Haff eingesetzt, um den Seeweg Stettin-Swinemünde in kalten Wintern eisfrei zu halten.

 

 

Bevor ihm im Jahre 1945 die Flucht in den Westen gelang, wurde es in diesem Jahr auch noch zum Transport von Flüchtlingen über die Ostsee genutzt. In den Jahren von 1945 bis 1981 war es dem Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg unterstellt und wurde auf der Unterelbe, dem Nord-Ostsee-Kanal und der Kieler Förde eingesetzt. In dieser Zeit diente ihm der Tonnenhof in Wedel als Liegeplatz. Im Jahre 1981 wurde es ausgemustert und sollte wegen Unwirtschaftlichkeit verschrottet werden.

 

Im Jahre 1981 wurde das Schiff von der schleswig-holsteinischen Landesregierung als technisches Kulturdenkmal anerkannt und von dem am 21. August 1981 gegründeten Förderverein Dampf-Eisbrecher Stettin e.V. für insgesamt 70.000 Deutsche Mark aufgekauft. Seitdem kann es als Museumsschiff an seinem heutigen Liegeplatz am Fähranleger Neumühlen/Övelgönne besichtigt werden und wird von Mitgliedern des Fördervereins ehrenamtlich gepflegt, gewartet und instandgehalten. Er ist das letzte und größte noch betriebsbereite, mit Kohle befeuerte und dampfgetriebene Seeschiff Deutschlands.

 

Im Sommer unternimmt der original erhaltene Eisbrecher im Rahmen von maritimen Großveranstaltungen wie dem Hamburger Hafengeburtstag, der Hanse Sail Rostock, der Kieler Woche oder der Flensburger Dampf-Rundum regelmäßig Ausfahrten mit Gästen.

 

Er besteht aus genietetem Stahl und hat eine Länge von 51,75 Metern, eine Breite von 13,43 Metern, einen Tiefgang von 5,4 Metern, eine Wasserverdrängung von 1,138 Tonnen, einen Raumgehalt von 836 Bruttoregistertonnen, eine Höchstgeschwindigkeit von 13 Knoten (24 Stundenkilometern) und einen Dampfantrieb mit einer Leistung von 1619 Kilowatt.

 

Weiterführende Links:

 

Besichtigung Dampf Eisbrecher Stettin Hamburg

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