Blick auf den Övelgönne Elbstrand in Hamburg auf Höhe des Cafe Strandperle. Im Hintergrund sind von links nach rechts die Elbterrassen, das Augustinum und die Docks von Blohm & Voss in Waltershof auf dem anderen Elbufer zu erkennen.

 

Vor der malerischen, romantischen Kulisse der Elbterrassen und ihren vielen kleinen Häusern gelegen, gehört dieser Strandabschnitt zu den schönsten und idyllischsten Postkartenmotiven der Hansestadt.

 

Er ist eines der bestbesuchten Ausflugsziele in Hamburg und ist bei Touristen und Einheimischen als Treffpunkt gleichermassen beliebt.

 

Die historischen Häuser am Elbhang sind teilweise mehrere hundert Jahre alt sind und wurden lange Zeit von Lotsen und Schiffskapitänen bewohnt.

 

Viele Hanseaten schätzen den Elbstrand in Övelgönne als eine Oase der Ruhe, in der man dem Stress, dem Lärm und der Hektik des Großstadtlebens für einige Stunden entfliehen kann.

 

 

Er ist das bevozugte Ziel von Berufstätigen, die sich hier in der Mittagspause oder nach Feierabend bei einem Glas Wein entspannen und hier mit Freunden und Kollegen nach einer langen Arbeitswoche bei Bratwürstchen den Tag gemütlich ausklingen lassen.

 

In den Herbst- und Wintermonaten lädt der weitläufige Strandabschnitt zu ausgedehnten Spaziergängen entlang der Elbe und auf den langen, verwinkelten Wanderwegen an den Elbterrassen ein.

 

Danach kann man in einem der zahlreichen, gemütlichen Restaurants am Elbhang einkehren und sich bei einem Glühwein aufwärmen und sich bei einer kleinen warmen Zwischenmahlzeit stärken.

 

Im Frühling und im Sommer ist der Övelgönne Elbstrand ideal geeignet zum Baden, Grillen, Sonnetanken, Ausruhen und Entspannen. Zu dieser Jahreszeit werden der Strandabschnitt und die ansässigen Cafes und Restaurants vor allem nachmittags, abends und an den Wochenenden stark von Besuchern frequentiert.

 

 

Hier kann man bei Kaffee, Kuchen und Eis einen sehr schönen Panoramablick auf die Norderelbe, die Docks von Blohm & Voss an dem gegenüberliegenden Elbufer und auf ein- und auslaufende Schiffe geniessen. Ausserdem kann man hier traumhafte Sonnenuntergänge erleben.

 

Während der traditionellen Osterfeuer in Övelgönne versammeln sich hier jährlich tausende von Besuchern, um im Schein der lodernden, meterhohen Scheiterhaufen bei Glühweihn und Bratwürsten die bösen Geister des Winters zu verabschieden und den Frühling zu begrüssen.

 

Update vom 05.07.2017

 

Der Elbstrand in Övelgönne beherrscht schon seit Monaten wieder die Schlagzeilen in Hamburg. Grund dafür ist der hier geplante Bau des Elberadwegs.

 

Vorgeschichte: der Elberadweg, einer der längsten und beliebtesten Fahrradwanderwege Europas, ist bislang in Övelgönne durch einen offenen Strandabschnitt unterbrochen. Als Ersatzstrecke müssen Fahrradfahrer hier einen 2 Meter breiten Fußweg oberhalb des Elbhangs nutzen, der auf einer Länge von über 1 Kilometer direkt an ehemaligen Lotsenhäusern vorbeiführt. Dieser Gehweg ist für den Radverkehr gesperrt, so dass Fahrradfahrer hier absteigen und schieben müssen.

 

Diese Regelung birgt aber ein hohes Konflikt- und Gefahrenpotential, da sich viele Fahrradfahrer nicht an das Fahrverbot halten, was hier regelmäßig zum Streit mit Fußgängern und Anwohnern und oftmals zu gefährlichen Begegnungen zwischen allen Verkehrsteilnehmern führt. Schon seit den 1990er Jahren hat die Stadt Hamburg Pläne in der Schublade, um diese Unterbrechung des Elberadwegs zu schließen.

 

Im Februar 2017 veröffentlichte das Bezirksamt Altona neue Baupläne, mit deren Entwicklung das Hamburger Architekturbüro Schaper+Steffen+Runtsch beauftragt worden war. Diese sehen einen 900 Meter langen und 6 Meter breiten, asphaltierten Radweg vor, der entlang der Mauer am Elbstrand verlaufen soll. Auf Höhe des Schulbergs soll dieser auf eine Breite von 2,80 Metern verengt, in Richtung Wasserkante verschwenkt und an den beiden hier ansässigen Strandcafes vorbeigeführt werden. Die Baukosten werden von der Stadt Hamburg auf insgesamt 2 Millionen Euro beziffert.

 

Diese Baupläne stießen in der Öffentlichkeit auf ein sehr geteiltes Echo und führten bei Gegnern und Befürwortern zu einer sehr emotionalen politischen Debatte. Die Hauptkritikpunkte von Anwohnern, Fußgängern und Besuchern der Außengastronomie betreffen u.a. die fehlenden Nutzungsmöglichkeiten des Elberadwegs bei Hochwasser und bei Überfüllung des offenen Strandabschnitts und die fehlende Verkehrssicherheit auf dem Radweg infolge einer möglichen gleichzeitigen Nutzung von Fahrradfahrern, Joggern und Spaziergängern.

 

Und dieser Streit wird sich bis zu einer endgültigen Entscheidung wohl noch einige Zeit lang hinziehen. Anwohner haben in diesem Jahr bereits ein Bürgerbegehren gegen das Bauprojekt angestrengt und mit 13000 Unterschriften weitaus mehr als die 6000 benötigten Unterschriften gesammelt. Nach diesem Erfolg will die Gegenseite jetzt allerdings ebenfalls ein Bürgerbegehren auf den Weg bringen.

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