Was fährt beim Bahnstreik im Januar 2024 in Hamburg?

 

Am Montag, den 22. Januar 2024 hat die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) zu einem sechstägigen deutschlandweiten Bahnstreik aufgerufen. Dieser soll von Mittwoch, den 24. Januar ab 2:00 Uhr morgens bis Montag, den 29. Januar um 18:00 Uhr abends dauern. In diesem Zeitraum wird sich auf den Gleisen in Deutschland gar nichts mehr bewegen. Vom jetzigen Ausstand ist der Personenverkehr im Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn betroffen. Dies ist bereits der vierte Bahnstreik im laufenden Tarifstreit der GDL mit der Deutschen Bahn – und mit insgesamt sechs Tagen die längste Arbeitsniederlegung in der Geschichte der Deutschen Bahn.

 

Wie in allen anderen Bundesländern, so müssen Pendler und Bahnreisende in den nächsten sechs Tagen auch in Hamburg wieder starke Nerven und viel Geduld, Zeit und Flexibilität mitbringen. Sie müssen sich auch in der Hansestadt wieder auf massive Einschränkungen im Bahnverkehr einstellen und versuchen, ihr Reiseziel auch anderweitig zu erreichen.

 

Im Folgenden erfahren Sie Aktuelles und Wissenswertes zum Bahnstreik im Januar 2024 in Hamburg.

 

Der Bahnstreik 2024 in Hamburg – S-Bahn, HVV, U-Bahn, Busse

 

Von jetzigen Ausstand sind in Hamburg der Personenverkehr im Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn und der S-Bahn-Verkehr betroffen. Die Verkehrsmittel des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) wie Busse und U-Bahnen sowie die HADAG-Fähren sind vom aktuellen Bahnstreik jedoch ausgenommen. Allerdings ist eine Ausweitung des Fahrplans und eine Erweiterung des Beförderungsangebotes der Hamburger Hochbahn AG nicht geplant. Die AKN ist vom jetzigen Ausstand ebensowenig betroffen. Allerdings kann es aufgrund der außerordentlichen Länge des aktuellen Bahnstreiks auch im Personenverkehr mit Bussen, U-Bahnen, HADAG-Fähren und der AKN zu vereinzelten Einschränkungen, Verspätungen und Zugausfällen kommen.

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Die S-Bahn will einen Notfallfahrplan einrichten und einen Notbetrieb im 20 Minuten-Takt auf den S-Bahn-Linien S1, S2 und S3 aufrechterhalten. Außerdem soll die S-Bahn-Linie S5 im 1 Stunden-Takt fahren. Das Unternehmen ruft seine Fahrgäste dazu auf, auf die Verkehrsmittel des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) wie Busse und U-Bahnen sowie auf die HADAG-Fähren umzusteigen.

 

Auch die Betreiber mehrerer Regionalbahnen im Hamburger Umland sind nicht vom aktuellen Bahnstreik betroffen. Dazu gehören u.a. die Unternehmen Metronom (mit den Linien RE 2, RE 4, RB 41, RE 4, RE 3, RB 31), Erixx (mit den Linien RB 32, RE 83) und EVB (mit der Linie RB 33). Aufgrund der Bestreikung von Stellwerken sind jedoch auch im Personenverkehr mit dem Metronom seien allerdings auch im personenverkehr des/beim Metronom vereinzelten Einschränkungen, Verspätungen und Zugausfälle möglich.

 

Auch die Deutsche Bahn will einen Notfallfahrplan einrichten und einen Notbetrieb der wichtigsten Linien im Fern- und Regionalverkehr im Hamburger Umland aufrechterhalten.

 

 

Die Linien RE 8 und der RE 80 zwischen Hamburg und Lübeck sollen im 1 Stunden-Takt fahren. Die Linien RE 7 und RE 70 zwischen Hamburg, Neumünster und Kiel sollen im 2 Stunden-Takt verkehren. Die Linie RE 5 zwischen Cuxhaven und Hamburg soll im 3 Stunden-Takt fahren (aber nur von und bis Hamburg-Harburg). Die Linie RB 38 zwischen Harburg und Hannover soll komplett ausfallen und durch ein Ersatzverkehr mit Bussen ersetzt werden.

 

Die Linien RE 7 und RE 70 zwischen Neumünster, Kiel und Hamburg sollen im 2 Stunden-Takt fahren. Die Zuglinien zwischen Neumünster und Flensburg sollen im 3 Stunden-Takt verkehren. Die Linien RE 8 und RE 80 zwischen Lübeck und Hamburg sollen im 1 Stunden-Takt fahren. Die Linie RB 81 zwischen Bad Oldesloe und Hamburg soll im 2 Stunden-Takt verkehren.

Siehe auch  Sperrungen G20 Gipfel in Hamburg 2017

 

Beim Fernverkehr im Hamburger Umland will die Deutsche Bahn versuchen, jede fünfte Zugverbindung aufrechtzuerhalten.

 

Die Deutsche Bahn empfiehlt ihren Fahrgästen, von nicht notwendigen Bahnreisen abzusehen und diese auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben. Bereits gebuchte Tickets können zu einem späteren Zeitpunkt und auch mit einer geänderten Streckenführung zum ursprünglichen Ziel genutzt werden. Die Zugbindung ist aufgehoben. Reservierte Sitzplätze können kostenfrei storniert werden. Außerdem ruft das Unternehmen seine Fahrgäste dazu auf, auch die Verkehrsmittel des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) wie Busse und U-Bahnen sowie die HADAG-Fähren zu nutzen.

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