Die Ellerntorsbrücke in Hamburg von der Michaelisbrücke aus gesehen.

 

Im Hintergrund sind von links nach rechts der Herrengrabenfleet, die Stadthausbrücke, der Fleethof und die Fleetinsel zu sehen.

 

Die Brücke überspannt den Herrengrabenfleet auf Höhe der Kreuzung Alter Steinweg und Düsternstrasse. Sie verbindet die Fleetinsel in der Altstadt mit dem gegenüberliegenden westlichen Ufer in der Neustadt.

 

Das Bauwerk ist eines der schönsten und bekanntesten Postkartenmotive der Hansestadt.

 

An derselben Stelle standen bereits seit dem 13. Jahrhundert mehrere Dämme und Brücken. Diese Überführung wurde im Jahre 1550 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

 

Die Ellerntorsbrücke in ihrer heutigen Form wurde im Jahre 1688 errichtet. Damit ist es die zweitälteste, bis heute erhaltene Steinbrücke der Hansestadt.

 

Sie steht auf einem Fundament von in den Boden gerammten Holzpfählen und diente mehrere Jahrhunderte lang als direkte Verbindung zwischen Hamburg und Altona.

 

Sie besteht aus drei halbkreisförmigen Bögen mit einer Weite von jeweils 8,6 Metern. Die Konstruktion erstreckt sich über eine Länge von insgesamt 36,2 Metern und hat eine Breite von 12,75 Metern. Die Brückenpfeiler haben eine Breite von 2,95 Metern.

 

 

Die Bogengewölbe sind aus Backsteinen gemauert und an den Rändern mit Sandsteinquadern eingefasst. Die Aufbauten sind vollständig mit Ziegelsteinen verkleidet.

 

Ursprünglich war die Überführung hauptsächlich für den Strassenverkehr und weniger für den Fussgängerverkehr konstruiert.

 

Im Jahre 1851 wurde die Brücke durch beidseitige Gehwege erweitert. Dabei wurde sie auf beiden Seiten durch Holzkonstruktionen mit einer Breite von jeweils 1,50 Metern und mit gusseisernen Geländern ausgebaut. Die seitlichen Verbreiterungen aus Holz wurden im Jahre 1921 in Stahlbeton gegossen.

 

Während des Zweiten Weltkrieg wurde der östliche Brückenbogen durch alliierte Luftangriffe stark beschädigt. Er wurde im Jahre 1946 durch eine 20 Zentimeter starke Stahlbetonschale verstärkt.

 

Im Jahre 1960 wurde die Überführung unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahre 1973 wurde sie für den Fahrzeugverkehr gesperrt und in eine Fußgängerbrücke umgewandelt.

 

Im Jahre 1990 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Brücke durchgeführt. Im Rahmen dieser Reparaturarbeiten wurde auch ihr ursprüngliches historisches Erscheinungsbild wiederhergestellt.

 

Dabei wurden die bisherigen seitlichen Verbreiterungen aus Stahlbeton durch Gesimse aus rotem Granit ersetzt, der Asphaltbelag gegen Kopfsteinpflaster und Granitplatten ausgetauscht und die gusseisernen Geländer und die Kandelaber restauriert.

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