Die Heiligengeistbrücke in Hamburg vom Graskeller aus gesehen.

 

Im Hintergrund sind von links nach rechts die Oberfinanzdirektion, der Alsterfleet, die Willy Brandt-Strasse, die Fleetinsel und das Steigenberger Hotel zu erkennen.

 

Die Brücke wurde in den Jahren von 1883 bis 1885 nach den Plänen des deutschen Bauingenieurs Franz Ferdinand Carl Andreas Meyer (1837 – 1901) errichtet.

 

Sie überspannt den Alsterfleet auf Höhe der U Bahn-Station Rödingsmarkt und verbindet die Fleetinsel in der Neustadt mit dem gegenüberliegenden östlichen Ufer in der Altstadt.

 

Das Bauwerk wurde nach dem Heiligengeisthospital benannt, das zu dieser Zeit am Rödingsmarkt lag und sich heute in Poppenbüttel befindet.

 

Die Überführung ruht auf einem Fundament von hunderten in den Boden gerammter Holzpfähle mit Durchmessern von 33 Zentimetern bis 36 Zentimetern.

 

Sie hat eine Länge von insgesamt 51 Metern und eine Breite von 16,36 Metern.

 

Die Heiligengeistbrücke besteht aus drei flachen, lang geschwungenen Bögen mit einer Breite von jeweils 16,36 Metern.

 

 

Die beiden seitlichen Bögen haben eine Weite von jeweils 7,50 Metern und einen Radius von jeweils 8,34 Metern. Der mittlere Bogen hat eine Weite von 17,5 Metern, einen Radius von 18,76 Metern und eine Höhe von 2,30 Metern.

 

Die Bögen sind vollständig aus roten Ziegelsteinen gemauert und an den Rändern mit Granitquadern eingefasst. Der Brückenaufbau ist ebenfalls vollständig aus Backsteinen gemauert.

 

Auf der Brücke wurde eine 6,5 Meter breite Fahrbahn für den Strassenverkehr angelegt. Ausserdem wird die Überführung zu beiden Seiten von Gehwegen mit einer Breite von jeweils 5 Metern für den Fussgängerverkehr flankiert.

 

Das Bauwerk ist beidseitig von einer im Stil der Neogotik gestalteten, 30 Zentimeter hohen Brüstung aus rotem Granit umgeben.

 

Die Brüstungen sind durch halbkreisförmige Öffnungen unterbrochen, die mit kunstvoll ausgearbeiteten schmiedeeisernen Dekorationen im Jugendstil ausgefüllt sind.

 

Auf den Vorköpfen der Brückenpfeiler sind zu beiden Seiten der Überführung vier prachtvoll verzierte Steinsäulen aufgesetzt.

 

Jede dieser Säulen ragt bis auf die Höhe der Brüstungsunterkante hinauf und trägt einen kunstvoll ausgearbeiteten schmiedeeisernen Kandelaber mit fünf kugelförmigen Leuchten.

 

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Brücke bei allierten Luftangriffen beschädigt. In den 1950er Jahren wurde ihr ursprüngliches historisches Erscheinungsbild wiederhergestellt. Im Jahre 1973 wurde die Konstruktion grundlegend saniert und aufwendig restauriert.

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