Hundebesitzer und ihre vierbeinigen Freunde haben es in Hamburg wirklich nicht leicht. Die Hansestadt teilt das Schicksal aller urbanen Ballungszentren in Europa. Wie alle anderen deutschen Großstädte, so ist auch die Elbmetropole sehr dicht bebaut und zu einem großen Teil zubetoniert und zugepflastert. Im Zuge des sozialen Wohnungsbaus wird hier – vor allem im Stadtzentrum – schon seit vielen Jahren jeder freie Quadratmeter nachverdichtet, um den ständig steigenden Zuzug von Neubürgern und das rasante Bevölkerungswachstum und die damit einhergehende immer höhere Nachfrage nach Wohnraum bewältigen zu können.

 

Dieser massiven Nachverdichtung fallen in Hamburg immer mehr öffentliche Grün- und Parkanlagen und innerstädtische Naherholungsgebiete mit einem hohen Freizeit-, Erlebnis- und Erholungswert verloren, wodurch die Lebensqualität und die Attraktivität der Hansestadt erheblich sinkt.

 

 

Das ist natürlich auch ein großes Problem für Hundehalter, deren vierbeinige Freunde regelmäßig Auslauf brauchen. Was aber sollen Hundebesitzer tun, die in der Hansestadt wohnen und ihren Hunden nicht ausreichend Freiraum zum täglichen Gassigehen bieten können, sich aber trotzdem einen Hund halten wollen? Müssen Hundeliebhaber in der Elbmetropole aufgrund des Mangels an öffentlichen Grünflächen zwangsläufig auf einen Hund verzichten, weil sie ihm keine tiergerechte Haltung bieten können?

 

Aber Hundefreunde können beruhigt sein. Soweit muss es erst gar nicht kommen. Es geht zum Glück auch anders. Denn Hamburg hat die Bedürfnisse von Hundehaltern und Hunden rechtzeitig erkannt und auch diese bei der Städteplanung ausreichend berücksichtigt. Die Hansestadt hat in den letzten Jahren in vielen öffentlichen Park- und Grünanlagen offizielle Hundewiesen ausgewiesen, um das Konfliktpotential zwischen Bürgern und Hundehaltern im öffentlichen Raum zu entschärfen. Hier können Hundebesitzer, die einen Hundeführerschein nach §9 Hamburger Hundegesetz gemacht haben, ihre vierbeinigen Freunde ohne Leine frei laufen lassen. Tierfreunde müssen nur wissen, wo sie diese Hundeauslaufzonen finden können.

 

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über Hundewiesen und Hundeauslaufzonen in Hamburg.

 

Hundwiese Eimsbüttel Hamburg – Wehbers Park

 

Eine der beliebtesten und meistbesuchten Hundewiesen in Eimsbüttel ist Wehbers Park. Hundehalter und Hunde finden hier auf einer weitläufigen Grasfläche mit Baumbestand ausreichend Freiraum und beste Bedingungen zum Gassigehen und Herumtoben. Die Hundeauslaufzone ist nicht eingezäunt. Die öffentliche Parkanlage erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 21.577 Quadratmetern und ist von der Fruchtalle, der Emilienstraße, dem Doormannsweg und der Tornquiststraße umgeben.

 

 

Sie kann heute stolz auf eine jahrzehntelange, wechselvolle Geschichte zurückblicken und wurde bereits im Jahre 1852 vom Hamburger Weinhändler Georg Heinrich Wehber (1800 – 1880) als Privatpark angelegt. Das Grundstück wurde im Jahre 1924 von der Freien und Hansestadt Hamburg erworben und erst im Jahre 1926 als eine öffentliche Grünanlage eingeweiht. Ihr heutiges äußeres Erscheinungsbild geht auf die Gestaltung durch den deutschen Garten- und Landschaftsarchitekten Otto Armand Linne (1869 – 1937) zurück. Das innerstädtische Naherholungsgebiet wurde im Zweiten Weltkrieg vernachlässigt und stark beschädigt und erst in den Jahren 1952 und 1953 wiederhergestellt.

 

Name: Wehbers Park
Lage:
zwischen Tornquiststraße, Doormannsweg, Fruchtalle und Emilienstraße in 20259 Hamburg (Eimsbüttel)
Größe: 14.225 Quadratmeter
Verkehrsanbindung:
mit den Buslinien 4, 20 und 25 über die Bushaltestelle Schulweg
mit den Buslinien 20, 25, 600 und 603 über die Bushaltestelle Fruchtallee
mit der U Bahn-Linie U2 über die U Bahn-Stationen Emilienstraße und Christuskirche

 

Hundwiese Eimsbüttel Hamburg – Isebek Park

 

Eine weitere, ebenfalls sehr beliebte und stark frequentierte Hundewiese in Eimsbüttel ist das Kaiser Friedrich Ufer. Hundebesitzer und ihre vierbeinigen Freunde finden hier auf mehreren weitläufigen Grasfläche mit Baumbestand ebenfalls genügend Freiraum und ideale Voraussetzungen zum Gassigehen und Herumtoben. Die Hundeauslaufzone ist ebenfalls nicht eingezäunt. Die öffentliche Grün- und Parkanlage erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 14.225 Quadratmetern, verläuft zu beiden Seiten des Isebekkanals und ist vom Weidenstieg, der Hohen Weide, dem Kaiser Friedrich Ufer, der Isestraße, der Klosteralle, dem Lehmweg und der Bismarckstraße umgeben.

 

Name: Isebek Park
Lage:
zwischen Weidenstieg, Hohen Weide, Kaiser Friedrich Ufer, Isestraße, Klosterallee, Lehmweg und Bismarckstraße in 20144 Hamburg (Eimsbüttel)
Größe: 21.577 Quadratmeter
Verkehrsanbindung:
mit den Buslinien 4 und 603 über die Bushaltestelle Christuskirche
mit den Buslinien 5 und 604 über die Bushaltestelle Hoheluftbrücke
mit der U Bahn-Linie U2 über die U Bahn-Station Christuskirche
mit der U Bahn-Linie U3 über die U Bahn-Station Hoheluftbrücke

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